Skandinavien 1987.01 – Killerbremsen in Skandinavien
Als wir in Trollhögda ankamen, das ist ein großer Hügel bei Bjerkvik nördlich von Narvik, war noch alles in Ordnung. Wir mieteten uns eine sogenannte HYTTER mit 10 Betten, einer Sauna und einem Fernseher. Drei Tage hatten wir Nebel, am vierten Tag schien gottseidank wieder die Sonne.
Wir freuten uns so, dass wir einen Ausflug an den Torne-Träsk See in Schweden unternehmen konnten. Es war ein schöner Tag in der freien Natur des Nordens.
Wieder in Trollhögda angelangt, kamen Tausende Bremsen auf uns los. Wir sprühten den neusten biologischen Spray auf die angriffslustigen Bremsen, aber es nutzte gar nichts, denn die Bremsen waren immun dagegen. Wir konnten nichts anderes tun, als in die Hütte zu flüchten. Diese Insekten probierten durch Ritzen in das Haus zu kommen. In der Hütte verstopften wir diese Ritzen und machten selten die Fenster auf. Jedes Mal wenn wir spazieren gingen nahmen wir den Spray und besprühten eine Wand. Die Bremsen griffen nun nicht mehr uns, sondern die Wand an. Sie nahmen diesen Spray auf als wären es Parfüm. Wir fragten uns langsam, warum die Bremsen uns angreifen. In den Nachrichten des norwegischen Fernsehens berichteten sie von angriffslustigen Insekten und über sterbende Rentiere. Ein Norweger erklärte uns, dass durch den Nurklear-Wind aus der Ukraine sich die Insekten durch genetische Kräfte veränderten. Sie waren zweimal so groß wie üblich und waren angriffslustiger als normale Bremsen. Sie griffen uns in der Weite von Lappland, im Gebirge von Narvik und natürlich in Trollhögda an.
In Narvik,, Bjerkvik und im Getermoen Gebirge griffen sie uns komischerweise nicht an. Nur in diesem Teil von Skandinavien erlebten wir diese Bremsen. Mit einigen Dutzend Stichen an verschiedenen Körperstellen, setzten wir die Reise fort