Mittelosteuropa 2004.01 – Ostsee und Nordsee

Übersicht

Projekt

Projektleitung: Daniel Schück

Hotels

Praha (CZ) – Hotel Mövenpick *****

Strahlsund (D) – Hotel zur Post ******

Schleswig (D) – Ringhotel Waldschlösschen *****

Horumsiel (D) – Upstaalboom Hotel am Strand ****

Wetzlau (D) – Bürgerhof ****

Gesamturteil

Die Reise war schön und erfolgreich. Einzig der Reisetermin ist etwas ungünstig gewählt. Der August ist für Deutschland ein Reisemonat der ungünstig betreffend Klima und Urlauberaufkommen ist. Da ab Mitte August bis Ende Jahr starke Projekttätigkeiten anrollen musste ich anfangs August den Reisezeitpunkt wählen. Insgesamt war die Reise etwa 3500km lang. Wir fuhren die ganze Küstenregion von äussersten Osten (Polnische Grenze) bis fast zum Westlichen Punkt (Niederländische Grenze).

Reiseroute

Tag 1: Wil – Ulm – Nürnberg – Plzen – Praha

Am ersten Tag wollten wir die Österreichische Maut durch den Pfändertunnel sparen. Deshalb fuhren wir einen kleinen Umweg über Winterthur, Schaffhausen, Singen, Stockach, Meersburg, Ravensburg, Ulm. Der Zeitverlust war etwa 30 Minuten. Im Lonetal am Südhang der Schwäbischen Alm wollten wir unser Frühstück versuchsweise mal draussen mit Brot und Fleischkäse und Rhäzünser Mineralwasser einnehmen. Doch trotz schönem, sehr heissem Wetter (34°C) konnten wir es nicht. Es kamen etwa 10 Wespen auf den Tisch und wir mussten in den Rasthof fliehen. Da ass Mami eine Brezel und ich ein Salat. Nun ging es über die Schwäbische Hochlandautobahn (A7 zwischen Ulm und Würzburg) weiter. Es war reger Verkehr auf dieser Strasse. Kunststück es ist ja die Schnellste Route zwischen Norddeutschland und Italien und die Fortsetzung der San Bernardino Route. Wir kamen zügig durch die schöne Bergwelt der Schwäbischen Alp voran und bogen in Crailsheilm ostwärts Richtung der Fränkischen Hauptstadt Nürnberg und weiter in Richtung Böhmischer/Bayrischer Wald. Um 16:00 erreichten wir Waidhaus im Böhmischen/Bayrischen Wald und wir mussten unsere Pässe bereitlegen. Es ging in ein für uns neues Land nach Tschechien. Der Grenzübertritt in Waidhaus war problemlos. Es kam nicht einmal zu einer Kontrolle der Pässe (obwohl alle Länderinformationen der Schweiz von starker Zollkontrolle sprachen) auch die Beschaffung der Tschechischen Autobahn – Vignette war problemlos. Zum ersten Mal musste ich mit Tschechischen Kronen bezahlen. Ursprünglich wollten wir in Plzen (Pilsen) übernachten doch die Umfahrung von Plzen war bereits teilweise eröffnet worden und hatte eine Entfernung von 10 km von Plzen entfernt. Weil es nach Praha (Prag) nicht mehr weit war beschlossen wir der Tschechischen Hauptstadt Praha zu übernachten. In Praha (das wir um 18:00 erreichten) übernachten wir im Mövenpick Hotel Praha. Es war ein schönes Hotel, aber nicht günstig (sicher der Name des Konzerns!). Das Essen war gut.

Tag 2: Praha – Tepice – Dresden – Berlin – Prenzlau – Stralsund

Am zweiten Tag verliessen wir nach reichhaltigem Frühstückbuffet das Hotel und mussten uns zuerst durch die diversen Umleitungen der Stadt führen lassen. Diese Umleitung führten dazu das man erst eine Stunde später die Stadt Richtung Norden verlässt. Die Landschaft der Böhmischen Tiefebene war schön. Allmählich kommt das Erzgebirge näher. Von der Tschechien Seite ist das Erzgebirge mächtiger. Man meint man würde zu einer mächtigen Bergkette (was es auch ist) fahren. Der Grund ist das auf der Tschechischen Seite die Hänge steiler sind während auf Deutsch (sächsischer) Seite die Distanz zwischen Bergspitze und Tiefland doch etwa 60km (20km auf Tschechischer Seite) betragen. Dazwischen liegen vor gelagertes Bergland. Das Erzgebirge verfügt auf tschechischem Gebiet Kegelartige Strukturen. Man sieht häufig Burgen auf einem solchem Kegel. Da die Strasse auf der Tschechischer Seite den besseren Zustand aufweisst als auf der Deutschen Seite gelangten wir recht schnell an die Tschechisch/Deutsche Grenze. Die Deutsche Zöllnerin kontrollierte strenger unsere Pässe. Der Zoll lag in einem Wintersportort. Der Weg nach Dresden entlang der Europastrasse 55 (die Hauptmeridiane Europasstrasse des Kontinents) war gekennzeichnet von Bausstellen und Umleitungen. Es war ein mühsamer Weg und wir hatten im Schnitt etwa 30km die Stunde zu fahren. In Dresden, das wir nach 1 ½ Stunden erreichten, ging wir auf die Autobahn A13 über die Niederlaussitz und den Spreewald nach Berlin. Wir wählten diese Route weil die Autobahn Hof – Berlin mit Bausstellen bepflastert und hohes Verkehrsaufkommen aufweist. In Rasthof Freienhufer Eck in der Niederlaussitz (eine Region an der Polnischen Grenze mit der Hauptstadt Cottbus)  machten wir Rast und wollten etwas im (wegen den Erfahrungen mit den Wespen in Lonetal) Rasthaus Essen. Ich hatte begonnen etwas zu essen da kamen wieder Wespen (diesmal in der Raststädte selber) auf uns und die Gäste los. Wir mussten wieder fliehen und beschlossen um den Wespen zu entkommen bis zur Ostsee durchzufahren. Am Späten Nachmittag erreichten wir den Ring von Berlin. Von Berlin aus ging es in Nordöstliche Richtung entlang der Autobahn Berlin – Szczecin (Stettin). In Prenzlau vor der polnischen Grenze bogen wir auf die Ostseeautobahn A20 Richtung Stralsund. Es war in Ostdeutschland erdrückend Heiss und wir hofften dass auf der Ostseeküste kühler wird. In Stralsund quartierten wir uns für die nächsten 3 Nächte im Hotel zur Post mitten im Stadtzentrum ein. Das Hotel war überbelegt so das uns das Hotel ein Appartement gegeben haben zum Preis eines Doppelzimmers. Es war ein schönes Zimmer. Gehobener Sanitäre Anlage und eine eigene Küche. Vom Wohnbereich abgetrennter Schlafbereich. Das Zimmer war zuoberst im Hotel und die Sonne brannte auf die Dächer.

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Tag 3: Stadtbesichtigung und Besuch der Insel Rügen

Rüeggenrundfahrt

Nach einem reichhaltigen Frühstückbuffet besichtigen wir die Hansestadt Stralsund. Die Innenstadt von Stralsund ist umringt von Wasser und auf einer Insel das mit Dämmen und Zwischenwiesen mit dem Festland verbunden ist. Die Einkaufstrasse war voller Leute. Die Temperatur war erneut heiss.

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Nach der Besichtigung der vielen sehr interessanten Bauwerke beschlossen wir uns auszuruhen. Am späten Nachmittag beschlossen wir noch eine kleine Ausflugstour auf die Insel Rügen zu machen. Mit der Firma Walter Grämiger AG wahren wir im Jahr 2001 schon einmal mit seinem Car auf Rügen. Es war damals unsere erste Reise mit Ihm. Über die Stralsundbrücke erreichten wir die Insel Rügen und beschlossen nochmals das Kap Akrona (das Nordkapp Deutschlands) zu besuchen. Die Insel Rügen ist unterteilt in Halbinseln. Auf der Schabe, das ist ein Landstück das die Halbinsel Jasmund mit der Halbinsel Wittow verbindet kam es zu einem hohen Verkehrsaufkommen. Etwa 8km stauten sich die Autos in beide Richtungen. Die Parkplätze waren voll mit Autos. Viele Leute kamen aus den Wäldern vom Strand heraus und fuhren zu Ihrem Übernachtungsort. Es war wie an der Adria anfangs der 80er Jahre. Mit etwas Verspätung kamen wir im Kap Akrona an. Der Parkplatz war 1 ½ km vom Kap angelegt wir spazierten nun auf das Kap. In der Mitte der Strecke schauten wir auf die Uhrzeit. Es war inzwischen 18:30 und wir mussten leider den Weg dorthin unterbrechen um rechtzeitig zum Abendessen (wir assen nicht zu Mittag) in Stralsund zu sein. Zwischen Wittow und der Hauptinsel Rügen verband eine kleine Fähre die Verkehrsverbindungen. Diese Verbindung verkürzte den Weg nach Stralsund. Wir erreichten Stralsund um 20:15. Es war eine gute Idee am Späten Nachmittag eine Tour zu machen, da es nicht mehr so heiss war.

Tag 4: Besuch der Insel Usedom

Usedomrundfahrt

Ursprünglich wollten wir gar auf der Insel Usedom anstelle von Stralsund 2 Tage übernachten. Wir wählten Stralsund aufgrund seiner Geografischen Lage um gezielte Ausflüge zu machen. Auch der nächste Tag war heiss. Wir beschlossen die Insel Usedom an der deutsch/polnischen Grenze zu besuchen. Auf Reisebüchern wurde Usedom immer Gross erwähnt. Usedom lag etwa 100km von Stralsund entfernt. Wir fuhren zum teil auf Haupt-/Schnell-/Nebenstrassen dorthin aber es hat überall Verkehr bis in die kleinsten Dörfer. Lastwagen fuhren auch auf Nebenstrassen. In Wollgast erreichten wir die Insel Usedom. Nun lag ein 30km langer Weg ins Ostseebad Ahlbeck an der polnischen Grenze vor uns. Diesen Weg musste man zurückfahren. Wir erhofften dass wir am vierten Tag mal die offene Ostsee zu sehen bekommen. Doch der ganze Weg dorthin war ein Hügelband mit dichtem Waldgebiet auf der Küstenseite. Deshalb sah man das Meer nicht. Wie auf der Schabe gab es viel Badetouristen. Der grosse 500meter lange und 100meter breite Parkplatz in Ahlbeck war zu 80%  befühlt mit Autos. Es waren zu viele Leute hier und wir beschlossen zurückzufahren. Auf der Rückfahrt versuchten wir immer wieder auf Nebenstrassen ans Meer zu gelangen. Vergeblich. Uns hat die Insel Usedom nicht gefallen. Die Hitze machte uns zu schaffen. Es war der einzige Tag der ein wenig missraten gewesen ist.

Tag 5: Stralsund – Rostock – Lübeck – Heiligenhafen – Neumünster – Schleswig

Die letzten zwei Tage hatten uns gezeigt das viele Deutsche an Ihrer eigenen Strandgebieten Ihren Sommerurlaub verbringen. Eine Fernsehsendung bestätigte diese Theorie. Alleine dieses Jahr hatte Italien 15% weniger Urlauber. Diese Tatsache beschäftige uns am fünften Tag. Die drei Nächte in Stralsund waren um und wir beschlossen nun ins 100km entfernte Ahrenshoop zu fahren. Ahrenshoop liegt auf der Meerung Darss (Küstenstreifen zwischen Rostock und Stralsund). Auf dem Weg dorthin in Barth gab es einen Stau das sich erst nach einer Stunde auflöst. Es waren viele Autos dorthin unterwegs und es war alles wieder überfüllt. Die Meerung Darss war schöner als die Insel Usedom. Das Meer sahen wir auch dort nicht von der Strasse aus und Parken konnte man nicht es waren alle Parkplätze besetzt. Wir beschlossen weiterzufahren. Sollen wir nach Kühlungsborn fahren? Nein Kühlungsborn ist sehr bekannt und in der Nebensaison auch begehrt. Im Innenland (Schwerin, Müritz) ist es zu heiss. Also Fahren wir nach Boltenhagen. Boltenhagen lag etwa 100km westlich von Ahrenshoop im Küstenstreifen zwischen Wismar und Lübeck. Doch auch Boltenhagen (dort hat man einen Freien Blick zum Meer) war voller Autos und alle Hotels haben belegt Zeichen beschildert. Da Boltenhagen schon nahe bei Lübeck lag beschlossen wir Mecklenburg Vorpommern zu verlassen. Wo sollen wir hin? In die Ostseeküste Schleswig Holsteins oder gar in die Nordsee? In Lübeck beschlossen wir nach Heiligenhafen zu fahren. Wir konnten dort wieder nicht parkieren alle Parkplätze waren befüllt. Wir suchten weiter nach Übernachtungsmöglichkeiten an der Küste und auf der Insel Fehrmann. Fuhren danach nach Heiligenhafen zurück und konnten Parkieren. In einem Hotel fragte ich ob es noch platz hat. Als der Hotelmitarbeiter mir mitteilte das alles Belegt ist fragte ich wo das nächste Hotel ist. Seine Antwort es gibt viele Hotels doch die sind alle auch belegt. Wir fuhren nach etwa 5 Versuchen weiter Richtung Kiel. In Lütienburg wieder die gleiche Antwort wie in Heiligenhafen. Nun versuchten wir es in Plön. Dort waren viele Leute und wir fanden kein Hotel. In Neumünster (Messestadt) oberhalb von Hamburg fanden wir auch keine Hotels. In einer Raststätte in Rendsburg (es war nun 20:00 Uhr) beschlossen wir zur Stadt Schleswig zu fahren. Im Ringhotel Strandbad dort war zwar besetzt doch der Hotelmitarbeiter organisierte uns bei der gleichen Hotelkette ausserhalb der Stadt ein Zimmer im Ringhotel Waldschlösschen. Wir quartiert dort für die nächsten drei Nächte ein. Nach dieser Irrfahrt gab es ein sehr gutes Abendessen. Es gab ein doppeltes Rumpsteak mit vielen Beilagen für 20.— EUR (ca. 30.—CHF) pro Person als Pfannenservice (In der Schweiz kostet das gleiche Essen 52.—CHF pro Person). Ein Reisetag der uns weit vom Kurs gebracht ist zu ende. Wir waren um 6 Tage zu früh und mussten nun massiv umplanen. Natürlich hätte man Vorreservierungen durchführen können. Doch diese haben den Nachteil dass man eigentlich die Situation Vorort nicht kennt. Bilder, Prospekte, Vorstellvideos sind manipulierbar. Ich vergleiche oft einen besuchten Übernachtungsort im Internet mit der Realität. Erschwerend kam dazu das heute Samstag (Wochenendurlaub) war.

Tag 7: Landesteil Schleswig Rundtour.

Am sechsten Tag (Sonntag) machten wir keinen Ausflug sondern verbrachten den Tag mit Ausruhen, Nachführen der Reisebuchhaltung (dann muss man es zu hause nicht mehr tun) und mit der Planung der weiteren Reise. Der Urlaub war ja erst in der Hälfte der Zeit. Am Sonntagabend gingen wir ein wenig im Hotelpark spazieren. Montag dem siebten Tag fuhren wir zur Stadt Kappeln an der Ostsee. Diese Stadt ist berühmt aus der ZDF-Fernsehserie „Der Landarzt“. Die Stadt war voller Menschen. Die einheimischen kauften (wie bei uns) nach den Wochenende wieder ein und viele Touristen besuchten die Stadt. An der Strecke Kappeln – Flensburg verbrachten wir beim Hafen „Gelting Mole“ eine Mittagsrast von 1 Stunde und liefen im Jachthafen herum. Viele waren beschäftigt Ihr Boot zu reparieren oder zu einer Bootsfahrt aufzubrechen. Andere verliessen den Jachthafen um nach Hause zurückzukehren. Eine angenehme frische Brise wehte vom See her.

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Die Reise führte uns am Nachmittag via Flensburg nach Leck, nahe Niebüll wo es zur Nordseeinsel Sylt gehen würde, zurück via Husum (an der Nordsee) nach Schleswig. Es war ein schöner Tag.

Tag 8: Schleswig – Cuxhaven – Bremerhaven – Wilhelmshaven – Horumsiel

Die drei Nächte in Schleswig waren um. In den Wetternachrichten erfuhren wir in den letzten Tagen dass eine hartnäckige Schlechtwetterfront Süddeutschland bis in Ruhrgebiet in Schach hält. Von Unwettern im Ruhrgebiet und im Rhein-Main-Gebiet war die Rede. Deshalb blieben wir dem Norden Deutschlands treu. Da wir Schleswig Holstein von früherigen Reisen stark besucht haben fuhren wir durch das letzte Gebiet von diesem Bundesland das wir noch nicht bereist haben. Den Südwesten. Die Reise führte uns zum Dithmarschen Land via Heide nach Brunsbüttel. In Brunsbüttel (Stadt an der Elbemündung) gab es eine Unsicherheit. Der Routenplaner teilte mir mit das es dort eine Fähre nach Cuxhaven gibt, andere Karten sprechen von einer Personenschifffahrtslinie. Das letztere war der Fall. In Brunsbüttel mündet nicht nur die Elbe sondern der Nord-Ostsee-Kanal. Hier musste man eine fünf minütige Fähre (Gratis) benutzen. Die Strasse führt uns entlang der schönen Elbeküste zum Fährhafen von Glückstadt. In Glückstadt benutzten wir die Fähre ins niedersächsische Wischhafen. Somit konnte man bequem den chronisch überlasteten Verkehrsknotenpunkt Hamburg angenehm im Westen umfahren. Der Fährbetreiber hatte viel zu tun. Anstatt alle 30 Minuten fuhren alle 15 Minuten Fährschiffe ab. In einigen Jahren könnte es bald vorbei sein, denn es ist ein Nordautobahnring um Hamburg geplant.

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Entlang des Elbeufers auf der Niedersächsischen Seite erreichten wir Cuxhaven und Bremerhafen. Südlich von Bremerhaven verwenden wir den neuen Wesertunnel, der die Verbindung in die Jadebusenregion sicherstellt. In Nordseebad Horumsiel-Schillig nördlich von Wilhelmshaven quartierten wir uns für die nächsten drei Nächte im Hotel „Upstaalsboom Hotel am Strand“ ein. Von unserem Bett haben wir eine Sicht über die Nordsee. Das Zimmer befand sich im vierten Stock und besass einen Balkon.

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Tage 9/10: Ausruhetag in Horumsiel

Die nächsten zwei Tage benutzen wir zum Ausruhen und machten keine Ausflüge, da wir im Oktober 2002 diese Region (Ostfriesland) intensiv besucht hatten. Es hatte uns damals schon als eine schöne Landschaft beeindruckt. Das war auch diesmal der Fall. Wir sahen viele Leute am Strand sich tummeln. Der Dammwanderweg und die Minigolfanlage waren gut besucht. Jeweils am Morgen und am Abend gingen wir spazieren. Einmal spielte ich eine Partie Minigolf. Der Nachmittag war heiss (zwar nicht mehr so heiss wie in den letzten Tagen). Als einziges Hotel in dieser Reise war der Service nur knapp genügend. Alle anderen Hotels hatten einen vorzüglichen Service. Der Grund ist man musste zu lange auf etwas warten. Während am ersten und am dritten Abend das Essen sehr gut war, war das essen am zweiten Tag weniger Gut. Mami bestellte Paprikaschnitzel und ich Jägerschnitzel. Das Paprikaschnitzel hatte zu eine Rotsauce (ähnlich wie Tomatenmuss) und das Jägerschnitzel zuviel Braunsaucenstärke. Es ist aber der einzige Tag in diesen Ferien den wir nicht gut gegessen hatten. Tja vielleicht ist Schnitzel mit Sauce nicht die Spezialität des Restaurants. Das Filet und die Kalbssteak von den anderen beiden Tagen waren sehr gut. Am Abend des neunten Tages gingen wir um 21:00 Uhr noch ein wenig spazieren im Standdelta. Es waren noch viele Leute dort und es war ein Fest mit Festzelt. Es waren angenehme 22°C an diesem Abend. Das Wetter wurde in der Nacht schlechter und es begann etwas zu regnen. Es wurde kühler. Ich werde diesen Klimaumschwung noch am letzten Tag zu spüren bekommen. Nachmittags war es wieder schöner Wetter und der Strand füllte sich wieder mit Leuten.

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Und ein Marienkäferchen kommt uns besuchen

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Tag 11: Horumsiel – Wilhelmshaven – Oldenburg – Osnabrück – Dortmund – Siegen – Wetzlar

Der erste Rückreisetag war gekommen. Obwohl man in einem Tag von hier nach Wil heimfahren könnte habe ich eine Übernachtung eingeplant. Es regnete in Strömen an diesem Freitag dem dreizehntem. Das Verkehrsaufkommen war gross. Es gab um Osnabrück und um Dortmund jeweils 5km Stau. Das Bergland (Sauerland, Siegerland, Dill- und Lahnerbergland) zwischen Dortmund und Wetzlar war schön. Es war eine schöne Strecke. Südlich von Dortmund regnete es nicht mehr so häufig. Durch die Unwetter der letzten Tage wurde das Sauer-/Siegerland stark in Mitleidung gebracht. Wir hörten Berichte von einem Hotel das im Sauerland überflutet wurde. Deshalb planten wir in Wetzlar (Hessen) die Übernachtung ein. Im Hotel „Bürgerhof“ übernachten wir. Das Restaurant hatte Betriebsferien noch bis 15.08.2004. Kleinere Gerichte (Salate) hätte man dort aber bestellen können. Deshalb mussten wir im Hotel „Wetzlauer Hof“ zu einem wiederum vorzüglichen Abendessen. Dieses Hotel war 3 Minuten von unserem Entfernt. Wetzlar ist ein schöner Ort mit Interessanten Häuserbauten. Nach einem Nachttrunk im Hotel „Bürgerhof“ schliefen wir die letzte Nacht. Der Preis der Übernachtung für zwei Personen in diesem Hotel war bei 85.— EUR und somit das niedrigste.

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Tag 12: Wetzlar – Aschaffenburg – Würzburg – Heilbronn – Stuttgard – Singen – Konstanz – Bonau – Will

Am morgen des letzten Reisetages konnte ich (Daniel) auf einem Ohr nichts mehr normal hören. Offenbar musste ich mich erkältet haben. Wir fuhren nach einem reichhaltigen Morgenessen des Hotels „Bürgerhofes“ weiter Richtung (mit Zwischenstopp in Hanau) Aschaffenburg. Zwischen Aschaffenburg und Würzburg an der Autobahn A3 gab es immer wieder Staus. Insgesamt hatte es eine Stauzonenstrecke von 40-50km ergeben. Deshalb kamen wir erst mit einer Stunde Verspätung bei Würzburg an. Erschwerend kam der Starkregen. Zwischen Würzburg und Heilbronn hatte es kaum Verkehr. Bei Heilbronn verbrachten wir eine Pause von ¾ Stunden. Es gab während der Fahrt immer wieder aggressive Autofahrer mit riskantem Fahrstil (z.B. Rechts und Links abwechselnd überholen) zu beobachten. Wir erreichten allmählich die Schweiz via Konstanz. Es war offenbar der Tag des Seenachtfestes. Aber zu einer Verkehrsbehinderung kam es nicht. Am Schweizer Zoll wurde man nicht kontrolliert. Nicht einmal die Pässe musste man zeigen (Umschläge genügten). In Müllheim/Bonau verliessen wir die Autobahn Richtung Wil. Wir erreichten das zuhause um 17:00. Am Abend wollten wir den vor ¾ Jahren gekauften Fernseher benutzen, doch er zeigt kein Bild mehr an. Da mir die Ohren immer noch wehtun und wir nicht viel zu essen zu Hause hatten gingen wir nochmals auswärts Essen. Auf dem Weg dahin sahen wir entwurzelte und umgestürzte Bäume. Ein kleiner Baum ist auf das Haus „Bergholzstrasse 16c“ gefallen. In den Zeitungen lassen und von diversen Personen erfuhren wir von einem Unwetter am Donnerstag in Wil. Deshalb wird der Fernseher, obwohl abgesteckt, nicht mehr funktionieren. Ich werde am Montag mit einem Ohrenarzt Kontakt aufnehmen und den Fernsehservice aufbieten.

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