Mittelosteuropa 2007.01 – Polen

Übersicht

Projekt

Projektleitung: Walter Grämiger AG, Bütschwil

Walter Grämiger und Heidi Gerber

Reiseleitung: Walter Grämiger und Heidi Gerber

Reiseleitung Polen

Projektleitung Polen

Hotels

Berlin (D) – Hotel Holiday Inn Express Berlin City ****

Gdansk (PL) – Hotel Mercure Heveticus *****

Mikolajki (PL) – Hotel Golebiewski ******

Warszawa (PL) – Hotel Hetman *****

Wroclaw (PL) – Hotel Plaza *****

Chemnitz (D) – Hotel Mercure Kongress *****

Gesamtbeurteilung

 

Es war eine schöne Reise mit immer schönem Wetter. Nur wenige Schlecht Wetterstunden. 85% Schönes Wetter / 15% Schlechtes Wetter und ganze 5 Minuten Regen. Damit gehört diese Reise zu den Schönwetterreisen. Die Hotels waren in einem sehr guten Zustand und können weiterempfohlen werden. Bei einem Hotel in Deutschland empfehlen wir Abendessen anzubieten und breitere Better hineinzustellen.

Gesamtnote: Sehr Gut.

Grundlagen

Eckdaten

Name des Staates Rzesspospolia Polska (Republik Polen)
Lage Europa – Nordöstliches Mitteleuropa
Fläche 312 683 km² (Nord-Süd: 649km: Ost-West: 689km)
Höchster Berg Rysy (2499 Meter über Meer)
Landschaft Nordwesten: ………………… Flache Meerufern mit Sanddühnen.Nordosten: ……………………………………… Wälder mit SeeplattenMittel: ………………………………………………. Agrar und WeidelandSüden: …………………………………………. Voralpen und Gebierge
Einwohner 38.6 Millionen
Amtsprache Polnisch
Religion 90% Römisch Katholisch
Hauptstadt Warszawa {Warschau} mit 1.6 Millionen Einwohner
Wirtschaftsstruktur Dienstleistung:……………………………………………………………. 55%Industrie:……………………………………………………………………. 24%Bau:……………………………………………………………………………. 07%Landwirtschaft…………………………………………………………….. 03%
Pro Kopfeinkommen 5113 €
Arbeitslosenquote 19%
Nationalfeiertag 3. Mai
Regierungsform Parlamentarische Demokratie mit einem vom Volk für 5 gewählten Staatspräsidenten.
Parlamentstruktur 2 Kammerprinzip: Sejm = Parlament (Vergleich mit Schweiz Nationalrat)Senat = Länderkammer (Vergleich mit Schweiz Ständerat)
Verwaltungsstruktur 16 Provinzen (Wojewodschaften)……….. Deutsche ÜbersetzungZachodnio Pomorskie……………………………….. HinterpommernPomorskie…………………………………………………………… PommernWarminsko Mazurskie…………………………….. Ermland Masuren

Podlaskie………………………………………………………….. Vorlachien

Mazowiecki………………………………………………………. Massowien

Kujawsko Pomorskie………………………… Kujawisches Pommern

Wielkopolski…………………………………………………….. Grosspolen

Lodzkie………………………………………………………. Lodscher Land

Lubuskie………………………………………………………. Lebuser Land

Lubelskie……………………………………………………… Lubliner Land

Dolnoslaskie………………………………………………. Niederschlesien

Opolskie………………………………………………….. Opploscher Land

Slaskie……………………………………………………………….. Schlesien

Swieto Kryskie…………………………………………………. Heiligkreuz

Malopolskie………………………………………………………. Kleinpolen

Podkarparckie………………………………………… Karpartenvorland

 

Geschichte von Polen

Die Hauptstädte Polens

Polen soll in Gniezno {Gnessen} im Jahre 1025 gegründet worden sein, dann wurde die Hauptstadt nach Poznan {Posen} verlegt. Im Mittelalter per 1320 war Krakow {Krakau} und beim Zusammenschluss mit Litauen im Jahre 1569 wurde Warszawa {Warschau} per 1596 die Hauptstadt. Das blieb Sie bis man Polen bei den sogenanten drei Teilungen aus der Karte gewischt habe.

Das Polnische Königreich

Die Herrschaft der Piasten (963 – 1385) und der Jagiellonen (1385 – 1573) war die Blütezeit Polens. Es war die goldene Zeit. Um 1410 wurde in Grunwald (Grünfeld) in der Schlacht von Tannenberg der Deutsche Ordnen von den Polen geschlagen und Polen konnte seine Unabhängigkeit stärken.

Die Polnische Teilungen

Russland, Preussen und Habsburg wollten Ihr Territorium vergrössern. Einziger Hoffnungsschimmer für die Polen war Napoleon. Doch Napoleon hatte keine Zeit und wollte so schnell als möglich Moskwa {Moskau} erobern. Als dies nicht gelang. Marschierte seine Armee bei der Flucht von den Russen und ehemaligen Generäle Napoleons, die plötzlich die Seite gewechselt hat, im Eilzugstempo durch Polen. Die Russen besetzten grossteil von Polen. Nach dem Napoleon geschlagen wurde, wurde im Wiener Kongress 1815 die Zeit nach den Napoleonischen Kriegen geregelt. Die Mehrheit auch der Präsident des Kongresses (Fürst von Metternich) waren konservative Monarchen mit und wollten möglichst viel für sich gewinnen und am besten man solle doch zu den Grenzen vor der Französischen Revolution (1789) zurückkehren und dieses Liberale Gedankengut gleich auch noch abschaffen. Polen fiel grösstenteils an Russland und der Nordwesten und Südwesten blieb bei Preussen. Der Süden und Südosten ging an Habsburg.

Vergleich mit der Schweizer Geschichte nach dem Wienerkongress

Polen hatte nicht so Glück wie die Schweiz. Zwar wurde die Schweiz 1815 praktisch unter einem Protektorat von Preussen, Habsburger und Franzosen (das wieder einen konservativen Burbonenkönig bekam) gestellt doch der Liberalismus in der Schweiz war so gross das bereits 1830 mit der Vorbereitung zu einem Bürgerkrieg kam. Durch diplomatische Bündnisschmide mit Grossbritannien und der jungen USA wurde 1845 der Bürgerkrieg initiiert, denn die Innerschweiz wollte nichts von einem Schweizer-Bundesstaat wissen und wollte weiterhin das alle Kantone selbständig Souveräne Staaten sind und gingen Militärpakte mit Preussen, Habsburg und Frankreich ein und schlossen sich zum Sonderbund zusammen. Die anderen Kantone gingen Militärpakte mit Grossbritannien und USA ein. Grossbritannien überredete Frankreich den Militärpakt mit dem Sonderbund nicht einzuhalten. Durch die moderne Armee der Bundesstaattruppen (angeführt vom Genfer General Dufor) wurde der Sonderbund mit den Landadel besiegt. In Polen war die Situation anders als die Schweiz oder in den Niederlanden. Polen lag Geographisch genau im Mittelpunkt der drei Ostgrossmächte (Russland, Preussen, Habsburg).

Vorspiel der Polnischen Teilung

In Polen wurden zwischen 1573 – 1795 die Könige vom Adel gewählt. Dabei spielte Herkunft keine Rolle. Die gewählten Könige die Interessen in erster Linie Ihres Ursprungsland (Französische die von Frankreich, Schwedische die von Schweden, Sächsische die von Sachsen). Es gab auch Polnische gewählte Könige wie Jan III Sobieski, der die Interessen Polen in den Vordergrund stellte. Jan III ist auch berühmt worden das er als Militärischer und Strategischer Leiter bei der Schlacht um Wien 1673 die überlegene Osmanen besiegt hatte. Der erste gewählte König war jedoch Heinrich von Valois, einem Franzosen aus dem Herschaftshaus der Burbonnen. Als sein Bruder Karl IX, wenige Monate nach dem Heinrich König Polens wurde, starb kehrte er heimlich nach Frankreich zurück und lies sich als Französischer König Heinrich III krönen. Er blieb somit nur wenige Jahre König von Polen. Sein Nachfolger in Polen wurde der Ungar Stefan Batory. Zygmunt III war Schwede aus dem Hause Wasa. In der Zeit der schwedischen stämmigen Könige gab es immer wieder Dynastische Kriege und Polen und Schweden wurden oft in Personalunion (Schweden König ist gleichzeitig Polen König) geleitet. Der Untergang der Königreich Polen kam dann durch die Sächsisch Stämmigen Polnische Könige. Der letzte König Stanislaus II August Poniatowski war lange der Liebhaber der russischen Zarin Elisabeth. Dadurch geriet der letzte polnische König unter russischen Einfluss. Schon sein Vater August der Starke, der Kurfürst von Sachsen, wurde durch Druck von Österreich und Russland gewählt. Es war die Zeit der Polnischen Thronfolgekriege. August der Starke lies sich auch in den Nordischen Krieg (Schweden gegen Russland) auf Seiten Russlands hineinziehen, was bewirkte das Polen zwischenzeitlich durch Schweden besetzt wurde, dann aber wieder durch Russland. Nach anfänglichen Erfolgen Schwedens schlug Russland massiv zurück und stieg zur Europäischen Grossmacht auf.

Das Ende des Polnischen Königreiches

Die Königswahlen wurden durch druck Russland abgeschafft und Polen wurde direkt ins Russische Reich eingegliedert. Die Polnische Bevölkerung wehrte sich mit Aufständen. Diese Aufstände wurden von den Russen blutig niedergeschlagen. Es gab immer wieder aufstände. In der Zeit von 1815 – 1918 gab es immer wieder erfolglose Volksaufstände. Liberale und Intellektuelle verliessen immer mehr das Land. Der Komponist Chopin wollte von einer Europakonzerttourne in Wien selbst mal nach Polen zurückkehren um gegen die Russen zu kämpfen, doch Freunde in Wien rieten ihm ab an dem Aufstand teilzunehmen, er solle doch mit seiner Kunst des Musikschreibens der Welt in Erinnerung bringen das es dort im Mittleren Osten Europas ein Volk ohne Land gab und tatsächlich Chopin wurde als Polnischer Komponist und Pianist bekannt und nicht etwa als russischer Komponist und Pianist. Chopin hatte nichts gegen die Russen. Einige seiner Freunde waren selber Russen. Aber er hatte was gegen die Völkerunterdrückender Monarchie dem Zarentum in Russland.

Polen ist nicht Verloren

Der Volksspruch „Polen ist nicht Verloren“ und steht für den Kampf des Polnischen Volkes auf eigenbestimmung und unabhängigkeit.

Polens wiedererlangte Unabhängigkeit als Polnische Republik

Die Polen gaben nicht auf und nutzten dann die Russische Schwäche im ersten Weltkrieg. Der Zar von Russland Nikolaus II von Romanow war Innenpolitisch durch die russischen Volksaufstände so unter druck geraten das er versuchte druck an den Völkern (z.B. Polen) der Aussengrenzen abzubauen. Dann brach der erste Weltkrieg 1914 aus. Der Zar dachte wie übrigens alle Herrscher im Jahr 1914 zuerst Drohungen alleine reichen aus. Dann fing zuerst Österreich unter dem Habsburger Kaiser Franz Joseph I ein paar Tage später das deutsche Reich unter dem Preussen Kaiser Willhem II, Sohn von Wilhelm I von Preussen und der Enkel der Britischen Königin Viktoria und Vetter von Nikolaus II von Romanow. Sein Onkel Eduard VII König von Grossbritannien dachte auch an einem schnellen Sieg. Doch es kam anders, den das Militär wollte Ihre Stärke unter beweiss stellen. Dann gab es Neid zwischen den Herrschern oder Rache (Willhelm der II wurde von seinen Verwandten immer aufgrund seiner Behinderung ausgelacht). Im Grunde war der erste Weltkrieg ein Verwantenzwist (als Auslöser musste das Sarajewo Attentat herhalten à Für die Herrscher endlich ein Grund zum Anfangen!), dieses Abenteuer kostete über 15 Millionen Menschen das Leben. Die Zaristische Russische Armee war schwach und sah sich zunehmend sowohl dem ersten Weltkrieg wie auch den inneren aufständen ausgesetzt. Es kam vermehrt zu Dienstverweigerung. Die Zahl wurde immer grösser, so kam es zu einer dreier Spaltung. Die einten blieben zu Hause, die anderen Kämpften auf der seite der Russischen Aufständischen (allen voran die Bolschewistische Fraktion) in der Roten Armee, die anderen hielten zum Zar und kämpften in der Weissen Armee weiter gegen Preussen und Habsburger Armeen und gegen die Rote Armee. Aus diesen Gründen konnte Polen am 03.11.1918 die Unabhängigkeit von Russland aufrufen, weil Russland mit sich selbst beschäftigt war.

Die Hauptstadt wurde wieder Warszwa {Warschau}. Polen dehnte sich ungefähr zu den Grenzen vor der Polnischen Teilung aus. Im Osten reichte es bis vor die Tore der heutigen Weissrussischen Hauptstadt Minsk und im Südosten gehörte Galizien mit seiner Hauptstadt Lvov {Lemberg} zu Polen. Es gab in dieser Zeit immer wieder Staatsstreiche. Aufgrund der Geographische Lage konnte sich aber keine echte Demokratie entwickeln. Polen war ab 1933 eingeklemmt zwischen zwei Antidemoktratischen Systemen. Westnachbar Deutschland (das nun drittes Reich hiess) durch Hitler, Ostnachbar Russland (das nun Sowietunion hiess) durch Stalin.

Polen als Provinz des dritten (deutschen) Reiches

Am 01.09.1939 marschierten Armeen des dritten Reiches (Hitler) ohne Kriegserklärung in Polen von Westen ein. Die Sowietunion (Stalin) marschierten auf Seiten des dritten Reiches am 17.09.1939 von Osten ein. Grundlage ist der Hitler/Stalinpakt in dem sich Hitler und Stalin auf eine Teilung Polens geeinigt hatten. Das dritte Reich kam den Westen, die Sowietunion den Osten Polens. Doch Hitler hatte den Plan das er auch die Sowietunion besetzten möchte und am 18.12.1940 maschierte die deutsche Armee über die mit Stalin Vereinbarten Grenzen und in Europäerische Sowjetische Gebiete ein. Stalin wechselte daraufhin die Fronten und trat in das Bündnis mit Grossbritannien und den später den USA ein (Alliierte). Polen ist nun ganz vom dritten Reich besetzt. In dieser Zeit kam es zu Greultaten an Polnischer Bevölkerung und die Massenvernichtung der Jüdischen Gemeinschaft in durch Hitler aufgestellte Konzentrationslager auf polnischem Gebiet. Aufstände Polnischer Widerstandkämpfer wurden mit Strafaktionen meist von SS und Gestapo beantwortet.

Polen als Sowietsatellitenstaat

Nach dem Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg 1945, wurde Polen ein Kommunistischer Staat. In der Jalta Konferenz wurden die Einflussfähren des Westen (USA, Grossbritannien, Frankreich) und den Osten (Sowjetunion) geklärt. Polen war der Sowjetischen Einflussfähre zu gesprochen worden. Das hiess verlust der Unabhängigkeit, da die Polnischen Machthaber und Parlamentarier eigentlich ohne Einverständnis von Moskau nichts unternehmen durften. Durch viel arbeit ging man daran Polen wieder aufzubauen. Das kostete auch Geld. Die Bündnispartner (Ostblock, einschliesslich Sowjetunion) unterstützten Polen nicht bei Ihren Aufbauarbeiten. Der Westen (USA, Deutschland) versucht mittels von den Sowjets eingeschränkten Wirtschafthilfen anzubieten. In 1970er Jahren lieh Polen vom Westen Geld. Da die Führungscrew der Sowjets nur auf sich selbst und auf Militärische Aufrüstung konzentriert waren, trieb es einige staatliche Fabriken in den Ruhin. Dann gab es neue Ideen für Arbeitsteilung. Der sonst so knappe Lohn wurde weiter gekürzt um mehr für das Militär (und für persönliche Bereichung der Parteiführer) zu erhalten. So gab es in Polen immer wieder Aufstände (der erste 1956, in den 1970er Jahren und 1980er Jahren). Der berühmteste war der Gdansker {Danziger} Aufstand aus den Jahren 1980-1982 und immer aufflammend bis 1989 durch den Elektromonteur Lech Walesa.

Polen als unabhängie Republik

Ende 1989 löst sich Polen von der Sowjetischen Satelitenbund heraus und erringte so wieder vollständige Unabhängigkeit. Es galt vieles aufzuarbeiten und das Land wieder nach der Misswirtschaft unter den Sowjets wieder aufzubauen bzw. zu renovieren. Übergansverfassungen und Übergangsgesetze mussten geändert werden. Lech Walesa (Solidarnosch) wurde der erste Präsident Polens. Auch die Kommunistische Partei löste sich auf und ein teil der Mitglieder gründen neue Parteien. Alexander Kwasnieski wurde aufgrund der hohen Arbeitslosenquote (über 20%) am 1995 zum Staatspräsident gewählt. Amtsinhaber Lech Walesa verlor die Wahl und wurde abgewählt. Die unterlegene Partei Solidarnosch (nun eine Arbeitgeberpartei) wurde durch die AWS 1996 abgelöst. Alexander Kwasnieski war in Kommunistischen Regierung Jugendminister und war ein Befürworter von offenen Dialogen mit den aufständischen Arbeitern. Im Jahre 1990 gründete er die westliche Sozialdemokratische Partei Polens. Er führte die Verfassungsreform 1997/1999 und Eintritt Polens in NATO und EU durch. Bis Januar 2005 war er Präsident von Polen.

Polen als EU Mitglied

Polen wurde am 01.05.2004 Mitglied der Europäischen Union. Nach dem Wahlen von 2005 kamen rechte Populisten an die Macht. Als Staatspräsident wurde im Jahr 2005 Lech Kacynski und als Regierungschef sein Zwillingsbruder Jaroslaw Kacynski gewählt. Die Zwillingsbrüder betreiben eine Nationalistische Konservative Politik und sind bekannt für Populistische Voten. Das Leitbild Ihrer Partei PiS ist Recht und Gerechtigkeit. Die PiS ist entstanden aus den rechten Flügen der AWS. Lech Kacynski war Berater von Lech Walesa, während den Arbeiteraufständen in 1980er Jahren. Inzwischen Distanziert sich Lech Walesa von seinem einstiegen Berater. Denn im Gegensatz von Kacynski war Walesa ein Befürworter der Europäerischen Union.

 

Reiseroute

Tag 1 (30.05.2007): Wil/Bütschwil – Berlin

ME2007-01-01

Von Wil bis Au/Lustenau

Um 06:10 bestiegen wir den Bus der Firma Walter Grämiger AG Bütschwil auf dem Parkplatz des Fussballplatzes Bergholz in Wil. Es war Neblig und Kalt (unter 10°C) und es sah nach Nieselregen aus. Wir fuhren auf der Autobahn nach Gossau und dort machten wir einen Zwischenstopp auf dem Autobahn Parkplatz Wildhaus wo man die Reisegäste aus Gossau und St.Gallen aufnahmen. Hinter St.Gallen fing es an zu Nieseln. In Au/Lustenau verliessen wir die Schweiz Richtung Österreich.

Von Au/Lustenau bis Hörbranz/Lindau

Auch in Österreich war das Wetter Nieselartig. Wir erreichten die Österreichische Rheintalautobahn bei Dornbirn Süd und erreichten nach wenigen Minuten den Autobahntunnel Pfänder der, die Vorarlberger Hauptstadt Bregenz umfährt. Unmittelbar nach dem Tunnel überquerten wir bei Hörbranz/Lindau die Österreichische/Deutsche Grenze.

Von Hörbranz/Lindau bis Berlin

Nach dem wir in Deutschland angekommen waren fuhren wir auf der Autobahn Lindau – Wangen – Leutkirch – Memmingen weiter. Zwischen Wangen und Leutkirch wird das letzte Autobahnteilstück gebaut und die Eröffnung ist für das Jahr 2009 geplant. Somit erhöht sich der Druck auf Österreich das Teilstück Dornbirn – St.Margrethen zu bauen. Aufgrund eines Verfahrensfehlers der abgewählten Schüssel-Regierung hatte der damalige Verkehrsminister grünes Licht für den Bau gegeben aber die Rechtslage zu wenig abgeklärt. Der Bau wurde vom Verfassungsgericht gestoppt. Die Autobahn Lindau – Memmingen gehört zur Europatransfersalle „Würzburg – Ulm – Memmingen – Lindau – Chur – Bellinzona“ und ist die kürzeste/schnellste Verbindung zwischen Hamburg nach Milano bzw. Genova. Auch die einzige Autobahnlücke zwischen Memmingen und München wird zurzeit fertig gestellt und deren Eröffnung ist für 2008 vorgesehen.

Nach Memmingen wurden die Hochnebelbänke zerrissen und es kam allmählich zu auflockernden Bewölkung. Es wurde wärmer. Im Rastplatz Lechwiesen bei Landsberg am Lech nahmen wir unser Frühstück etwa ein. Vorbei am Ammersee erreichten wir München und umfuhren München auf der neuen Nordwestumfahrung bis wir die Autobahn München – Nürnberg – Hof – Halle/Leipzig – Berlin erreichten.

Es war sonniges Wetter und das Verkehrsaufkommen war zwar über den Mittel aber auch nicht allzu hoch. Bei Ingolstadt überquerten wir die Donau und sahen den ICE auf der DB-Neubaustrecke Ingoldstadt-Nürnberg durchflitzen. Nach Nürnberg bei Pegnitz machten wir den Mittagshalt im Rastplatz Fränkische Schweiz. Es gab für Mami Fisch und für mich eine halbe Portion Braten mit Salzkartoffeln und einen Salat. In Hof überschreiten wir die Bayrisch/Thüringische Bundeslandgrenze. Die Hälfte der Strecke München – Berlin war erreicht. Im Bus assen wir dann noch Weisswurst und Wienerli. Nach 2 Stunden machten wir ein Nachmittags/WC-Halt im Rastplatz Köckern nordöstlich von Halle (Sachsen-Anhalt).

ME2007-01-02

Um 17:00 erreichten wir den Ballungsraum Berlin. Der Übergang zwischen Land und Ballungsraum Berlin ist wie schon in den Vorjahren ziemlich krass, den rund um Berlin gibt es eine 50km weite Einwohnerarme Zone mit Waldgürtel und Ackerkulturen. Es ist zu vergleichen mit London und steht im Krassen Gegensatz zu Paris und Zürich deren Ballungsräume sich ins Land hineinfressen. In Berlin fuhren wir auf der ältesten Autobahnstrecke dem Avus Richtung Funkturm. Dort machte Walter Grämiger einen kurzen Umweg zum Hotel um uns West-Berlin zu zeigen. Vorbei am „Ernst Reutter Platz“ zur Siegesseule und dem Brandenburger Tor in Richtung des alten Zolls Checkpoint-Charlie. Das Hotel Holiday Inn „Berlin-City“ an der Stresemannstrasse war im Südwesten des Zentrum und etwa 100meter von Checkpoint-Charlie entfernt. Das Hotel war nahe des damaligen Verlaufes der Berliner Mauer aufgerichtet worden. Da es im Hotel nur Frühstück gab mussten wir in ein nahes Restaurant das Abendessen einnehmen. Das nächste Restaurant war ein Italienisches Restaurant und ich hatte Pech. Denn es gab entweder Fisch (Haifisch-Steak) oder Fleisch (Puletbrust mit Tomatenpüre) und eine Fischsuppe (Gemüsesuppe mit Lachs). Ich bestellte für mich einen Teller voll Salzkartoffeln. Nach dem Abendessen und der 850 Kilometer langen Strecke „Wil – Berlin“ waren wir müde und gingen zu Bett. Die Nacht war unruhig den das Bett war zu wenig Breit für zwei Personen. Es war ein französisches 1 ½ Bett. So schlief ich halb auf der Kante und Mami und ich nahmen uns gegenseitig „unbeabsichtigt“ die Decke weg. An der Sanitären Anlage gab es aber keine Kritik auszusetzen

Tag 2 (31.05.2007): Berlin – Gdansk {Danzig}

Berlin – Pommeln

Nach einem Reichhaltigen Frühstückbuffet verliessen wir das Hotel in Berlin. Wie schon am Vortag machte Walter Grämiger eine kleine Stadttour diesmal in Ost-Berlin. Zunächst fuhren wir zum Halleschen Tor dann hinauf zum alten DDR-Fernsehturm und weiter der Prenzlauer Allee entlang Richtung Bernau. Der Häuserstiel ist zwischen Ost- und West-Berlin verschieden. In Ost-Berlin gibt es viele Kommunistische Siedlungsbauten die ursprünglich alle in Grautonen gebaut wurden, aber inzwischen durch Farbliche Veränderungen verschönert wurden. Es ist viel zu Teuer das man diese Häuser abgerissen hätte. Das hätte Jahrzehnte lange Kosten verursacht, weil es zu viele Häuser in diesem Stiele aufgebaut wurden zur DDR-Zeiten.

In Brenzlau, nordöstlich von Berlin, erreichten wir die Autobahn Berlin – Eberswalde – Ueckermark Kreuz – Pommeln. Diese Strecke war uns bekannt aus der eigenen Reise „Prag – Strahlsund“ die wir im August 2005 gemacht haben. Bis zur Deutsch/Polnischen Grenze in Pommeln musste man den 60km breiten Waldgürtel und die Ueckermarker Heide mit seinen schönen Mohnblütenfeldern überqueren.

ME2007-01-04

Pommeln – Gdansk {Danzig}

Bei Pommeln erreichte man die Polnische Grenze wo es einen Rastplatz gab. Dort machten wir eine kleine Rast und kamen die Gelegenheit die Polnische Währung Zlotys zu besorgen. Bei meinem Arbeitgeber der St.Galler Kantonalbank (SGKB) bemühte ich mich vergebens Zlotys zu besorgen. Bei der SGKB kam der Hinweis dass ich Zlotys beim Flughafen Zürich-Unique besorgen soll. Tja das war mir dann zu aufwendig. Nach dem ich für die ersten Tage ein teil meiner Euros in Zlotys umgetauscht habe (es gab keinen Bancomat) musste man sich wieder an den neuen Wert gewöhnen. Während der Kurs bei Euro (EUR) 1:1.64 war, war es bei Zlotys (PLN) 1:0.46 gegenüber den Schweizer Franken (CHF).

ME2007-01-05

Auf dem Rastplatz stieg eine weitere Person dem Bus zu, die uns durch ganz Polen begleiten wird. Es war der Polnische Reiseleiter.
Zunächst fuhren wir nach Szczecin {Stettin} weiter und machten dort eine Stadtrundfahrt bei schönem Wetter. Nochmals bat sich Gelegenheit für Personen die noch keine Zlotys besorgt haben diese noch zu beschaffen. In Polen kann man ähnlich wie in den EU-Länder Schweden, Dänemark und Grossbritannien kaum mit Euro zahlen.

ME2007-01-06

Wir verlassen die an der Odra {Oder} Mündung gelegene Stadt Szczecin {Stettin} entlang des Hinterpommersche Rücken (bis 1945 deutsches Gebiet) in Richtung Gdansk {Danzig}. Die Autobahn zwischen Berlin bis zum Autobahnende war in schlechten zustand. Sie stammt noch aus den 1930er Jahren. Rechtzeitig bevor die Autobahn zur Landstrasseautobahn wird verliessen wir diese. Es war Zeit Mittag zu essen. Wir verpflegten uns im Bus mit Würstchen oder Suppe oder Toast. In Karolino {Körlin} machten wir auf einen neuaufgebauten Rastplatz die erste Rast auf Polnischen Boden.

Vorbei an Koszalin {Köslin}, Slawno {Schlawe}, Slupsk {Stolp} und an Lebork {Lauenburg} erreichten wir nach einer Wunderschönen Fahrt an der Pommerschen Heide die Danziger Bucht. Fern im Osten sah man die ersten Hochnebelbänke.

Die sogenannte Dreistadt „Gdynia {Gdingen}, Sopot {Zoppot}, Gdansk {Danzig}“ war erreicht und nach einem kurzem Stau von 10 Minuten fuhren wir zum Hotel „Mercure“, das als Wolkenkratzer die Stadt Gdansk {Danzig} überragte. Man hatte eine schöne Aussicht aus der etwa 14 Etage. Das Zimmer war sehr grosszügig eingerichtet. Die Better waren getrennt und die Sanitären Anlagen waren im sehr guten Zustand. Die Hochnebelbänke verdeckten in der Abenddämmerung allmählich den Himmel.

Das Abendessen wurde im Hotel serviert. Nach einer Suppe konnte man in einem Buffet auswählen. Die Qualität des Essens war gut. Das Weinpreisniveau ist etwas teurer als Deutschland (ca. 70% des Schweizer Durchschnittspreises).

Um 21:30 gingen wir zu Bett.

Tag 3 (01.06.2007): Gdansk {Danzig} und Umgebung

ME2007-01-07

Sopot {Zoppot}

ME2007-01-08ME2007-01-09

Sopot auf Deutsch Zoppot ist ein berühmtes Ostseebad an der Danziger Bucht. Dort machten berühmte Persönlichkeiten halt und ein Französischer Arzt lies sich dort nieder weil er dort heilende Wasser fand. Er erfand das verfahren von heiligungen durch Körperlichen Bewegungen in Wasser. Der Bayrischer Pfarrer „Kneipp“ erfuhr von dieser Entdeckung und erfand später die Kneippmethode. Das Wetter spielte nicht somit es war Neblig mit kurzen Nieselregen. Aber wir genossen den Spaziergang auf der langgezogenen Holzbrückenmohle (ca. 5 Minuten in eine Richtung). Die Sicht reichte um ein paar Fotos zu machen und nach 50 Minuten kehrten wir zum Bus, der wir im Grand Casino/Hotel von Sopot abgestellt haben zurück.

Oliwa

Oliwa ist ein Stadtteil von Gdansk {Danzig}. Zwischen Sopot {Zoppot} und diesem Stadtteil ist der Arbeiterführer und späteren Präsidenten Polens Lech Walesa zu Hause. Die Geschichte Gdansk {Danzig} und auch die Geschichte von Polen ist geprägt von der Gründung der ersten freien Gewerkschaft „Solidarnosch“ und von dem Arbeiteraufstand in den Jahren 1980 – 1985, des Gründer Lech Walesa war. Dieser Arbeiteraufstand schwächte die Kommunistische Regierung von Jaruselki derart das diese im Jahr 1988 zu Reformen gezwungen wurde, mit der die Ablösung der Volksrepublik Polen durch die Republik Polen im 1989 erfolgte und dies trotz massiver Einschüchterung, Verhaftungen und Todesschüssen seitens des Geheimdienst/Militärs der Kommunistischen Partei. Die Popularität im Inland und Ausland, die Erinnerung an die Geschichte (langer Kampf der Polen um Wiedergründung des Unabhängien Polens nach 150 Jahren Fremdherschafft ca 1770 – 1920) die langjährigen Innenpolitschen Probleme (Armut, Geldknappheit, Infrastruktursorgen) und die reformerischen Wegrichtung des Sowietischen Kommunischten Führers „Michael Gorbatschow“ retteten den Führer des Solidarnosch das Überleben.

Oliwa ist bekannt als Sitz der Bischofs. Hier befindet sich ein grosses Ausbildungszentrum von Theologen und angehende Priester. Der Park um das Kirchliche Zentrum (Häuser und die Kathedrale) erinnert eher an einen Schlosspark eines Französischen Schlosses. Eindrücklich ist die grösste Orgel der Welt, die sich in der Kathedrale befindet. Der Klang dieser Orgel, den wir beiwohnen durften, war so eindrücklich das eines deutschen Mann vor mir in Tränen ausbrach und kniend Trost bei seiner Frau suchte. Ich vermute es war ein Erlebnis in Kombination mit der Orgelmusik das diesen Mann zu diesem Ereignis bewegte. Die Kathedrale war voller Leute von verschiedener Herkunft und die Ansprachen wurden in Polnisch, Deutsch, Englisch, Russisch und Französisch gehalten. Im Kirchenpark von Oliwa mussten wir als einziges den Schirm für sage und schreibe 4 Minuten aufspannen. Während der ganzen Reise hat es nicht geregnet.

Gdansk {Danzig}

ME2007-01-10

In Gdansk {Danzig} kehrten wir mit Bus zurück und machten uns nun zu Fuss des Weges. Gdansk {Danzig} ist die zweitgrösste Stadt Polens ist bekannt für und seine Altstadt, dem westlichen Wista {Weichsel} Flussmündungsarmes und dem Kontor von Gdansk {Danzig}. Das Gebäude ist das Wahrzeichen dieser Stadt und ist ein ehemaliger Kran für Schiffe der Hanseflotte. Das komplizierte Räderwerk sorgte dafür das Ladungen von mehreren Tonnen Güter von Land auf das Schiff und umgekehrt transportiert werden kann. Ein Meisterwerk Mittelalterlichen Logitstikbauten. Es war nun Zeit für ein reichhaltiges Mittagessen. In der Altstadt besuchten wir eine Kirche in der es ein besonderes Uhrwerk (ca. 10 Meter hoch innerhalb der Kirche im Altar) hat und eine Werkstatt für Bernsteinschmuck. Der grösste Teil des Bernsteins wird in Gegend Gdansk zu Schmuck verarbeitet. Die Altstadt ist eine Fussgängerzone und hat viele Hanseatische Häuser. Gdansk {Danzig} war nach der Wiederbegründung von Polen im Jahr 1918 ein Streitpunkt zwischen dem Deutschen Reich (Zunächst Weimarscher Republik dann drittes Reich) und Polen. Der Völkerbund (Vorläufer der Vereinten Nationen) entschied das Gdansk {Danzig} unter Völkerbundverwaltung kommt. Im September 1939 eroberte das dritte Reich Gdansk {Danzig}. Der letzte Völkerbundgouverneur, ein Schweizer, wurde im Jahr 1939 von der Gestapo vertrieben und flüchtete Richtung Baltischer Staaten. Die Führung von Sopot {Zoppot}, Oliwa und Gdansk {Danzig} durch den Reiseleiter Polen ging zu Ende und wir hatten Zeit zur Freien Verfügung. Während wir zum Hotel zurückliefen konnte ich an einem Bancomaten noch mehr Zlotys besorgen. Im Hotel ruhten wir ein wenig aus und gingen nach dem Abendessen um 22:00 ins Bett.

Tag 4 (02.06.2007): Gdansk {Danzig} – Mikolajki {Nikolaiken}

ME2007-01-11

Gdansk {Danzig} – Malbork {Marienburg}

ME2007-01-12ME2007-01-12b

Die zwei Tage in Gdansk {Danzig} waren zu ende und wir mussten das Zimmer im Hotel Mercure räumen. Nach dem Frühstück fuhren wir entlang des Wista {Weichsel} – Deltas in Richtung Malbork {Marienburg}. Im Wista {Weichsel} – Delta wurden Garten und Blumenanbau wie in Holland getätigt. Einige Holländerfamilien zogen vor 200 Jahren hier her. Hier steht auch eine Öl- und Gasraffinierie. Wir überquerten den Hauptarm der Wista {Weichsel} und erreichten nach dem Überqueren der Nogat die Stadt Malbork {Marienburg}. Der Nagot-Fluss ist der östliche Mündungsfluss der Wista {Weichsel} und zwischen 1918 – 1945 der Grenzfluss zwischen dem Staat Gdansk {Danzig} und dem Staat Deutschen Reich gewesen. Wir befinden uns im Westlichen Teil von Ostpreussen.

Malbork {Marienburg} war des Sitz des Deutschen Ordens, der den nordosten Polens, praktisch das ganz Baltikum zwischen 1000 und 1400 nach Christus beherrschte. Es waren Kreuzritter und Ihr Ziel war es die Heiden zum Christlichen Glauben zu bekehren. Heiden die sich nicht bekehren wollten spürten die Waffen der Ritter. Aber auch Heiden die sich nicht bekehren liessen, organisierten sich und es kam oft zu Hinterhaltfallen in der die Ritter entweder flüchteten oder getötet wurden. Die Heiden verloren schlussendlich aufgrund der Militärischen Stärke und der Anzahl der Ritter den Kampf und mussten sich den Christlichen Glauben beugen. Aufgrund der Erreichung des Zieles wandelte sich der Orden allmählich von Religiösen Staat zu einem Sakulären Weltlichen Staat um. Die mächtige Burganlage, etwa von der Grösse von Carcassone (Frankreich), gehörte bis 1945 zu Ostpreussen. Die Deutschen richteten hier eine Militärfestung ein. Während des Angriffs der Sowietunion auf Ostpreussen in den Jahren 1944/1945 diente den Deutschen Militärs die Burg als Kessel mit schweren Atellierie. Dieser Umstand war für die Rote Armee der Sowietunion eine Begründung dass man diesen Burgkessel zu brechen musste. Dies gelang auch. Die Burg wurde um 80% zerstört. Die grosse Kirche innerhalb der Burg sogar zu 95%. Die deutschen Truppen ergaben sich. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Burg in 1950er Jahren nahezu 100% wiederaufgebaut. Nur die Kirche war so beschädigt das man dort das notwendigste machte. So wurden Aussenmauern wieder errichtet. Das Dach wurde lediglich mit Holzbrettern Regendicht abgedeckt. Die Inneneinrichtung lies man stehen und sorgte mit Holzbrettern das man auf dem Trümmern laufen kann. Es ist zwar geplant die Kirche ganz zu renovieren doch es gibt ein Richtungsstreit in welcher Epoche diese Kirche aufgebaut werden soll. Die Kirche hatte im Laufe der Zeit den Stiel gewechselt. Die einte Fraktion wünscht eine Gotische Kirche, die andere eine Romanische Kirche, die andere eine Renesance Kirche. Die Verwaltung hat entschieden das solange keine Einigkeit besteht die Kirche nicht wieder neuaufgebaut wird. Die Besichtigung der Burg ging 2 Stunden lang. Die Reisefüherin Malbork zeigte uns die Burg und versorgte uns mit Informationen über die Burg. Nach der Burg Besichtigung gab es ein reichhaltiges Mittagessen (25.— PLN = 11.— CHF pro Person) auf der Burg. Obwohl dort viele Reisegruppen zu Mittag assen, hatte der Restaurantbetrieb die Bestellung im Griff. Um 12:30 Uhr verliessen wir die Burg.

Malbork {Marienburg} – Olsztyn {Allenstein}

ME2007-01-13

Bei Malbork {Marienburg} verliesen wir das Wista {Weichsel} Delta in Östlicher Richtung. Die Gegend wurde immer Ländlicher und Verlassener, nach Elblag {Elbing} immer hügeliger und nach Osteroda {Osterode} mit immer mehr Waldanteil. Wir hatten unser Hauptziel die Masuren, ein Wald und Seegebiet erreicht. Vor Olszytyn {Allenstein} gab es eine Erschwernis. Wir bemerkten das sich Autos stauten. Man muss bedenken obwohl es hier Siedlungsärmer ist gibt es auch hier doch Verkehr. Dann kam man nicht mehr vorwärts. Polizei- und Krankenhauswagensierenen erklingen. Vermutlich war ein grösserer Unfall passiert. Die Strasse wurde gesperrt und wir mussten etwa um 5 Kilometer zurückfahren. Bei Gietritzwald {Dietrichswalde}, einem Wallfahrtsort, bogen wir wie die anderen etwa 100 Autos eine Ländliche Strasse ab und fuhren über Land nach Olsztyn {Allenstein}. In Olszytn {Allenstein} machten wir einen kurzen Getränke und WC halt. Dieser Ort ist die Hauptstadt der Provinz Mazuren. Es ist bekannt für die Reifenproduktion. Während der Kommunistischen Zeit war hier eine der grössten Reifenproduktion des Ostblocks. Der Betrieb wurde nach der Wende 1989 vom französischen Reifenproduzent Michelin übernommen und hat von seiner Grösse nichts eingebüsst.

Olszynt {Allenstein} – Mikolajki {Nikolaiken}

 

Nach Olszynt {Allenstein} war es noch 80 Kilometer bis Mikolajki {Nikolaiken}. Wir erreichten diese rund 4000 Einwohner zählende Stadt um 19:00. Im Hotel Gotebiewski, wo wir ab jetzt nun 3 Nächte übernachten, wurden wir empfangen. Das Hotel hatte eine Grössendimension das ich noch nie gesehen habe. Es gehört einem Polen der dieses Hotel gebaut hat. Man schätzt das 3000 Personen dort schlafen können. Das Hotel ist wie eine Spinne aufgebaut. Es hat einen Kopf mit dem Hauptgebäude (Rezeption, Restaurant, Bar, Hallenbad von der Grösse des Abtwilers Säntisparks, einer Eishalle, einem Casino, einem Nachtclub, Biliardraum, Kegelbahn,…) und von ca. 6 Hotelgebäuden die sich wie Armee vom Hauptgebäude weg bewegen. Jedes Hotelgebäude hat ca. 30 Hotelzimmer pro Ettage und etwa 5 Ettagen, also ist mit über 150 Hotelzimmer pro Hotelgebäude zu Rechnen. Diese Hotelgebäude sind mit Langen Gängen verbunden. Das Hotel ist sehr gepflegt und weist grosse Hotelzimmer mit guter Sanitärer Anlage aus. Personengruppen wie wir wurden empfangen von einer Hotelvertretung und Sie orientiere uns bei einem vom Hotel gesponserten Apero über das Hotel auf. Aufgrund der hohen Besucherzahl musste man am ersten Tag festlegen auf welchem Platz man zu Abendessen möchte und durfte dann nicht mehr Wechseln. Eine Verständliche Regel. Der Speisesaal hat ein Volumen von sicher 600 Personen. Sowohl das Abendessen wie auch das Morgenessen weist ein grosses Buffet auf. Es gab sicher 5 verschiedene Fleischsorten, 10 verschiedene Salatsorten etc. Noch ein Hinweis zum Salat. Die Polen essen beim Hauptgericht meistens einen Salat analog eines Fitnesstellers.

Tag 5 (03.06.2007): Mikolajki {Nikolaiken}

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Spaziergang und Schiffahrt in Mikolajki

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Nach einem sehr reichhaltigen Frühstückbuffet ging es zu Fuss in die Stadt Mikolajki {Nikolaiken}. Das Zentrum war etwa 10 Gehminuten entfernt. Mikolajki {Nikolaiken} liegt an einem Verbindungsarm zweier Grösseren Seen. Der Südliche See heisst Jez Sniardwy {Spirdingsee} ist der grösste See Polens und weist einen Querschnitt von mehr als 12:12 Kilometer auf. Der Nördliche See heisst Jez Talty {Lukayner See oder Talter Gewäser oder Rheinersee} und ist etwa 18:2 Kilometer gross. Die Stadt war ein altes Fischerdorf das sich immer mehr zum Touristenstadt umgewandelt hat. Es besitzt einen grossen Jachthafen und durch die Seen touren Personenschiffe wie etwa auf dem Schweizer Seen. Die Stadt besitzt zwei Kirchen eine Evangelische und eine Katholische Kirche. Das Wetter stand unter leichtem Hochnebeleinfluss, aber die Sicht war normal und es Nieselte nicht. Nach der Stadtbesichtigung trennten sich die Gruppe in zwei Hälften. Die eine Hälfte bevorzugte mit dem Schiff eine 1 ½ Stündige Schiffstour zu den Seen zu machen, die anderen blieben am Hafen. Mami blieb an Land und ich ging auf Schiff. Während der Seefahrt machte ich einige Fotos. Als ich wieder zurück kam meinte ich Mami würde mit anderen irgendwo in einem Restaurant sein und suchte die zweite Gruppe. Inzwischen hat sich die Landgruppe auch zersplittert. Nach ca. 10 Minuten traf ich 4 Personen der Reisegruppe und die teilte mir mit das Mami mit einer Gruppe ins Hotel zurückgekehrt ist. Ich kehrte auch zum Hotel zurück. Im Hotelzimmer fand ich Mami und wir besprachen was wir nun tun sollen. Es war nun 15:00 Uhr und wir hatten noch kein Mittag gegessen. Deshalb beschlossen wir uns erneut zum Hafen zurück zu kehren und etwas zu Essen. Leider gab es im Restaurant am Hafen nach der Bestellung eine Verzögerung der Essenslieferung von etwa 30 Minuten. So das wir erst um 16:00 mit dem Mittagessen zu ende waren. Im Hotel zurückgekehrt ruhten wir aus und kamen um 19:00 zum Abendessen in den Speisesaal und assen nur noch ¾ Portionen. Nach einem Rundgang im Hotelpark und nach einem kurzen Bar Aufenthalt gingen wir zu Bett.

Tag 6 (04.06.2007): Mazurenrundfahrt

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Mikolajken {Nikolaiken} – Swieta Lipka {Heilige Linden}

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Am nächsten Tag durchbrach die Sonne die Hochnebeldecke und wir fuhren nach Swieta Lipka {Heilige Linden}. Der deutsche Name „Heilige Linde“ machte den Ort aller ehren. Dort befand sich eine grosse Barokkirche die es normaler so weit Nördlich nicht gibt. Die alte Kirche war im guten Zustand und Ihr Mauerwerk weist Gelbliche und Weisse Flächen auf. Berühmt ist die Kirche aber nicht nur wegen dem Barokstiel sondern wegen seiner Orgel. Unsere Gruppe war Ehrengast in der Kirche und konnte im Altar Sitzen und hatte somit eine gute und Prominente Sicht zur Orgel. Die Orgel hatte einen guten Klang. Aber das war noch nicht alles. Bald fingen sich die Orgelfiguren zu bewegen und Sterne zu drehen. So hatte man den Eindruck das die Figuren mit Tropeten wirklich Tropeten spielen und Maria uns ein Lied spielt. Es tanzten die Figuren. Das Kurzweilige und Impossante Orgelkonzert ging 20 Minuten. Eine Kirchenorgel deren Figuren sich bewegen habe ich noch nie gesehen. Mit meiner Digitialkamera versuchte ich bewegte Bilder (normalerweise keine gute Qualität) aufnehmen. Ich beschloss deshalb eine DVD der Kirche zu kaufen.

Swieta Lipka {Heilige Linden} – Ketrzyn {Rastenburg}

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Der Polnische Name der nächsten Stadt „Ketrzyn“ ist wenig bekannt, jedoch für Geschichtsinteressiert ist der Deutsche Name „Rastenburg“ allgegenwertig bekannt. Rastenburg war 4 Jahre lang zwischen 1941 – 1945 die Militärische Hauptstadt des dritten Reiches. In den Jahren 1940 und 1941 hatten die Deutschen eine Militärischen Stützpunkt in den Sumpfwälder aus dem Boden gestampft. Sein Name trug den jägerlichen Name „Wolfschanze“. Hier wurden sämtliche Militär und Geheimdienstoperationen der Hitlerarme geplant und koordiniert. Das Bauprojekt trug den Deckname „Chemische Fabrik Rastenburg“. Hier und in der Umgebung wohnte der Führer (ausser wenn er nicht repräsentative Tätigkeiten in Berlin oder Berchtesgaden durchführte), sein Sekretariatstab, sein Verteidigungsminister Göring, sein Geheimdienstchef Canaris, der Chef der SS Himmler und weitere Personen und führten Ihre Pläne durch. Adolf Hitler wohnte selber in einem Bunker und hatte dort ein ambientes Büro eingerichtet. Es war ein stark bewachtes Territorium mit Militärflughafen. Die Anlage war so im Wald gebaut und mit Tarnnetzen überdeckt das man Sie von der Luft aus nicht sehen kann. Obwohl die Allierten schnell wussten das hier der Sitz des Militärischen Apparates war wagten sie auch aus gründen der Entfernung nicht einen Angriff durchzuführen.

Berühmt wurde die Wolfschanze durch das Misslungene Attentats von Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler am 20 Juli 1944. Ursache des Misslungen Attentates waren verschiedene Gründe. Zum einten gab es immer wieder Sitzungsortwechsel, dann war geplant das am 20 Juli 1944 der Duce Mussolini die Wolfschanze besuchte, dann wurde eine Sitzung kurzzeitig einberufen in einem Bunker der über Fenster verfügte. Es fehlte Graf von Stauffenberg die Zeit zwei Bomben zu vorbereiten. Er legte einen Koffer unterhalb des Besprechungstisches, doch eine Person stiess mit dem Bein an den Koffer und hatte keine Beinfreiheit so das er den Koffer auf die andere Seite legte. Die Fenster waren geöffnet. Graf von Stauffenberg verliess den Raum mit dem Vorwand das jemand ihm am Telefon verlangte und floh mit seinem Adjutanten noch bevor er eine Erfolgsmeldung hatte mit einer Militärmaschine nach Berlin wo er eine Übergangsregierung aufrufen wollte. Die Bombe ging am falschen Ort hoch und der druck der Explosion war geringer weil die Fenster offen waren. Bei der Landung in Berlin wurde er verhaftet und unverzüglich Hingerichtet. Es kam deshalb zu Verfolgungen im ganzen Land nach vermeintlichen Verrätern. Taussende Menschen wurden in Schnellprozessen verurteilt und hingerichtet (viele davon waren sogar Loyale Leute und hatten gar keinen Aufstand vor). Die Anlage wurde von den Deutschen bei Räumung im November 1944 auf der Flucht vor der Roten Armee in die Luftgesprengt. Jedoch konnte die Bomben nur die Innenausstattung zerstören. Die Wände waren so Dick das vermutlich nicht mal ein paar Atombomben diese Zerstören könnten. Es ist nun ein furchterregendes Mahnmal für die Ewigkeit. Die Reisefüherin der Wolfschanze war eine Lehrerin aus Ketzryn {Rastenburg} und hatte eine Eigenart die aber sehr Effizent war. Die meisten Reiseführerinnen liefen mit der Gruppe mit und machten Zwischenhalte. Dies verbraucht viel Zeit. Diese Reiseführerin lief vor uns Rückwärts den ganzen Komplizierten und unebenen Waldweg her so das Ihre Stimme gut hörbar war. Eine Kunst die nicht mal für 1 Minute aushalten könnte. Sie ging Bäume und Wurzeln aus dem Weg obwohl Sie sich nicht mal kurz Vorwärts schauten. Es kam mir so vor als hätte Sie Augen die 360° weit sahen.

Ketrzyn {Rastenburg} – Sterlawki Wilk {Gross Stürlack}

Wir verlassen die Wolfschanze um die Mittagszeit und es wurde richtig Heiss um 30°C. In Sterlawki Wilk {Gross Stürlack} war der Mittagshalt geplant. Dort in einer zu einem Restaurant Umgebauten Mühle gab es für die einten den Mazurischen Topf zu Mittag oder etwas à la Carte. Der Mazurische Topf ist eine Einlauf mit Kartoffeln, Warmen Fleisch, Trockenfleisch, etwas Gemüse, Eier, Zwiebeln und vor allem fliesender Käsesauce. Deshalb nahm ich ein Schweineschnitzel. Doch ich hatte Pech. In Mazuren machte man Schweineschnitzel nicht nur mit Paniermehl sondern man übergoss das Schweineschnitzel mit einem Spiegelei. Das Restaurant machte eine spezial Schweineschnitzel nach Mitteleuropärischen Stiel für mich. Die einten assen aber nur Kuchen und Kaffee, andere teilten sich ein Mazuren Topf.

Sterlawki Wilk {Gross Stürlack} – Gizycko {Lötzen} – Mikolajki {Nikolaiken}

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Gizycko {Lötzen} am Malerischen Negocin See {Lömentin See}. Via dem Jezioro Jagodino See {Jagodner See} und dem Ort Woznice {Julienhöfen} erreichen wir Mikolajki {Nikolaiken} von Osten her und entdecken den Bahnhof unseres Hauptreiseziels. Nach wiederum einem reichhaltigen Abendessenbuffet machen wir ein Verdauungsspaziergang rund um das grosse Hotelareal und gehen früh zu Bett. Die Koffer sind bereits wieder gepackt, denn die Reise geht weiter.

Tag 7 (05.06.2007): Mikolajki {Nikolaiken} – Warszwa {Warschau}

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Mikolajki {Nikolaiken} – Szcyntno {Ortelsburg}

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Nach dem Frühstück verlassen wir das Hotel Golebiewski in Richtung Süden via Ukta {Ukta} und erreichen die sogenannte Johannisburger Heide. In Szcyntno {Ortelsburg} steigen wir aus dem Bus. Spazieren wir von einem Festungstor zum andern Festungstor und erreichen eine wunderschöne Seepromenandenweg. Mit diesem Spaziergang nehmen wir würdig abschied von der Seeplatte den Mazuren.

 Szyntno {Ortelsburg} – Ciechanow – Zelazowa Wola

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Die Landschaft ändert sich auf Landwirtschaftliches Agrarland. Wir befinden uns in Mittelpolen in der Provinz Massowien. In Chiechanow machten wir in einem Restaurant einen Getränke und WC halt. Nach dem Mittag essen wir an Board Würstchen, Toast oder Suppe. Bald überquerten wir die Wista {Weichsel}. Um 14:00 erreichen wir Zelazowa Wola das 50km westlich von Warzawa {Warschau} liegt und das Geburtshaus des Komponisten und Pianospielers Frederice Chopin. Frederic Chopin wurde am 1. März 1810 in Zelazowa Wola bei Sochaczew geboren. Er lebte dort die ersten 6 Monate. Danach zog er in die Polnische Hauptstadt Warzawa {Warschau}. Heute befindet sich in Zelazowa Wola ein schöner Park. Sein Geburtshaus wird zur Zeit renoviert. Nach ungefähr 45 Minuten verlassen wir Zelazowa Wola.

Zelazowa Wola – Warzawa {Warschau}

Am Nachmittag war ich etwas müde und ich schlief etwas im Bus ein. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir Warzawa {Warschau}. Die Wegstrecke von 50km wurde langsam befahren. Es gab immer wieder Baustellen. Dann war die Strasse nicht in Ordnung und je näher man an Warzawa {Warschau} ankommt nehmen Kreuzungen mit Ampeln und der Verkehr zu. Wir waren nun am Westrand der Hauptstadt. Unser Hotel war aber am Ostrand der Hauptstadt und an der Ostseite der Wista {Weichsel}.

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Zunächst wollten wir aber noch das Chopin Museum besuchen. Am späten Nachmittag erreichten wir das Musuem und erfuhren alles Wichtige rund um Chopin. Es wurden viele Gegenstände und Bilder gezeigt. Chopin starb am 17. Oktober 1849 in Paris an einer seit 11 Jahre immer wieder aufflammender Turbokolose. Nach dem Museumsbesuch fuhren wir über die Wista {Weichsel} in den Stadtkreis Praga (hat nichts mit der Tschechischen Hauptstadt zu tun). Der Stadtkreis Praga war für seine hohe Kriminalstatistik bekannt. Deshalb warnte uns der Reiseführer Polen vor alleinige Spaziergänge im Stadtkreis. Das Hotel Hetman verfügte über gute Zimmer und ein gepflegtes Aussehen. Hier blieben wir zwei Tagen. Es gab hier zum Abendessen kein Buffet mehr. Ich hatte aber beide Tage Glück mit dem Essen. Einziges was verbesserungswürdig ist die Sache mit dem Aufenthaltsraum. Oft will man ja nach dem Abendessen um 20:00 Uhr nicht gleich ins Bett sondern in einem Aufenthaltsraum oder in einer Bar noch etwas verweilen und mit den Mitreisenden Kommunuzieren (manchmal wie es die Gänse äh Gäste tun). Die Sitzplätze waren mit ungefähr 15 Hockplätze bescheiden.

Tag 8 (06.06.2007): Warszwa {Warschau}

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Die Stadtrundfahrt bis zum Mittag

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Am Vormittag brachen wir mit dem Bus auf und nahmen die Warschauer-Reisefüherin mit. Warszwa {Warschau} ist eine Stadt voller Architekturunterschiede. Das kommt zum einten das die Stadt zu 80% im zweiten Weltkrieg durch die Deutschen mehrfach zerstört wurden. Die erste Zerstörung war beim Einmarsch 1939, die zweite Zerstörung fand von den Nazis provozierten Ghettoaufstand der Jüdischen Gemeinde statt und die dritte Zerstörung wurde die Strafaktion der Nazis gegen die von der Polnischen Untergrundbewegung geleiten Aufstand durchgeführt. Die letzte Zerstörung, wenn es überhaupt noch was zu Zerstören gibt, fand statt als die Rote Armee einmarschierte. Die Nazis hatten wie keine zweite Stadt die polnische Hauptstadt so zerstört. Die Polen liessen sich nach dem zweiten Weltkrieg nicht entmutigen, sondern bauten Ihre Hauptstadt in den 1950er/1960er Jahren wieder auf. Die Altstadt und die historischen Gebäuden wurden rekonsturiert wie vor dem zweiten Weltkrieg. Einige Stadtteile bekamen nach der Machtübernahme der Kommunisten die typischen Kommunistischen Bauten. Eine Kopie des Moskauer Wahrzeichens des Universtätts Hochhauses wurde in Warszwa {Warschau} als Kulturzentrum nachgebaut. In den 1980er Jahren kam langsam Glasbauten hinzu und nach der Wende im 1990er Jahren wurden manche Kommunistische Siedlung wieder durch historische Siedlung ersetzt oder es wurden moderne Wolkenkratzer im Westlichen Stiele gebaut. Die örtliche Reiseführerin betonte bei jeder Haussiedlung ob es restauriert wurde oder nicht. Das zeugt von Seriosität, denn ein Reiseführer/in hätte einfach sagen können hier ist die Altstadt mit den alten Häusern, das wurde aber bewusst nicht gemacht. Während der Fahrt wurde man immer wieder an die Tragödie der Jüdischen Gemeinschaft erinnert. Auch das legendäre Denkmal das an die Ghettoopfer erinnert fuhren wir vorbei. Es war jenes Denkmal das der damalige deutsche Bundeskanzler Willy Brandt am 7. Dezember 1970 besuchte und zur Verblüffung der ganzen Welt vor den Denkmal auf die Knie ging. Dieser Platz trägt heute den Namen „Willy Brandt“. Mit diesem mutigen Schritt läutete Willy Brandt eine neue Ära ein. Das damalige West-Deutschland nahm Diplomatische Beziehung mit Israel und den Ostblockstaaten auf. Die Mauer des Schweigens das West-Deutschland 25 Jahre zäh bestand blieb war durchbrochen. Es brauchte danach nochmals 20 Jahre bis der Eiserne Vorhang und die Berliner Mauer Ihren Sinn verloren hat und abgebrochen wurde. Aber es war Willy Brandt der diesen Prozess eingeleitet hat und den Dialog mit dem Osten suchte.

Die Stadtrundfahrt wurde zwei Unterbrochen. Im Süden beim Park Wilànow stiegen wir aus und spazierten zum gleichnamigen Schloss von König Jan III Sobieski. Dieses Schloss wurde im Stiele des Französischen Versailles aufgebaut.

Nach 30 Minuten fuhr der Bus weiter und wir stiegen beim Park Lazenski aus. In diesem Park hat es viele Schlösserartige Häuser. Der Schlossherr hat diesen Park für die Öffentlichkeit gebaut. Er errichtete künstliche Seen und Inseln. Grosse Blumenbeete und Waldanlagen. Es war ein herrlicher Spaziergang von 45 Minuten.

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Wilànow Park Lazenski Park

 

Nachmittag in Warszawa {Warschau}

Altstadt von Warszawa {Warschau}
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1939/1943/1945 – 1960 Ab 1960 – Heute

Um die Mittagszeit verliessen wir den Süden der Hauptstadt und erreichten das Stadtzentrum mit seiner Restaurierten Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang, war die Stadtführung beendet. Es ist nun an der Zeit etwas Mittag zu essen. Das Klima war heiss. Während wir zu Mittag assen draussen (es hatte keine Wespen) gab es kurz einen Regenschauer von 1 Minute, aber die Grossen Schirme schützten uns vor dem Regen. Das Essen war günstiger als in Gdansk {Danzig}.

Um 14:00 besuchten wir das Königsschloss das mitten im Stadtzentrum lag und in einem prachtvollen Rot aussah. Das heutige Schloss wurde von Zygimnund III in den Jahren 1619 im Frühbaroker Stiel durch den Architekten Jacopo Rodondo errichtet und immer später erweitert. An dessen Stelle gab es bereits im 13. Jahrhundert ein Schloss wurde aber immer wieder durch den aktuellen Bausstiele angepasst. Im 1572 stand hier ein Renaissance Schloss das von Zygmunt II August durch den Architekten Battista Quadro errichtet wurde. Innwendig gab es ein aufwändiges Personenüberprüfungsverfahren. Wie an einem Flughafen. Mit Schleusen, Röntgen und Metalsuchgeräte. Das Schloss war wunderschön. Prunkvolle Innenausstattung vom Feinsten. Mit Deckengemälde. Ein Raum war voll ausgestattet mit Marmor. Fotografieren durfte man Inwendig, wie übrigens in Malbork {Marienburg} vor paar Tagen, leider nicht. Nach der zweistündigen Schlossbesichtigung war die Reiseführung durch die polnische Hauptstadt beendet. Bis wir um 17:00 Uhr mit dem Bus wieder abgeholt werden, hatten wir die Zeit zur freien Verfügung. Aufgrund des Klimas waren alle erschöpft und wir spazierten nicht mehr herum, sondern verbrachten ein Teil in einem Restaurant oder auf einer Bank.

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Am Abend fuhren wir zum Hotel Hetman im Stadtteil Praga zurück. Es war ein wunderschöner Tag in Warszawa {Warschau}. Die polnische Hauptstadt war aufgrund der Architekturepochen unterschiede sehr kurzweilig. Normalerweise sind Städte, abgesehen von einigen Wahrzeichen, eher langweilig. Was wie in Gdansk {Danzig} auch in Warszawa {Warschau} auch der Fall gewesen ist, das eine Fussgängerfreie Innenstadt gibt. Das ist beispielsweise etwas was unserer Metropole Zürich fehlt. Nach dem Abendessen ging wir zu bett.

Tag 9 (07.06.2007): Warszwa {Warschau} – Wrolacw {Breslau}

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Die Fahrt nach Wroclaw {Bresslau}

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Warszawa {Warschau} liegt in der Mittleren Höhe von Polen aber östlich der Mitte. Wrolacw {Bresslau} liegt im Südwesten von Polen. An diesem Tag galt es eine Diagonale zu fahren die uns mehrere Provinzen bringen wird. Zum einten galt es Massowien mit der polinschen Hauptstadt zu verlassen. Dann kamen wir an der zentralpolnischen Provinz Lodzkie {Lodschien} vorbei, wo wir für sage und schreibe 21.— Zlotys (10.—CHF) in einer Schnellstrassenraststätte ein Würstchen und Wasser (für Mami) und ein Schnitzel mit Pommes Frites und ein Citro einnahmen. Der Polnische Reiseführer wusste wie man ein Mittagessenhalt einer grossen Reisegruppe organisiert. Er nahm die Bestellung auf und servierte uns mit Hilfe von Heidi Gerber das Mittagessen. Mit diesem Verfahren hatten wir schnell etwas zu Mittag. Eigentlich hätte das Restaurant diesen beiden Lohn für Ihren Kellner Einsatz Zahlen müssen.

Die Strasse war gut ausgebaut hatte aber immer wieder schlaglöcher. Unterhalb von Lodz {Lodsch} überqueren wir die neue Nord-Südtransfersale Polens. Auch die Provinz Grosspolen, mit seiner Hauptstadt Poznan {Posen} streiften wir für etwa 20km an seiner Südgrenze. Grosspolen war der Ursprung von PolenUm 15:00 erreichten wir Wrolclaw {Bresslau}. Auf dem Weg dahin kamen wir an Prozessionen vorbei. Denn es war Fronleichnam. Wroclaw {Bresslau}, war historisch gesehen keine polnische Stadt. Die Stadt gehörte Jahrzehnte Lang zu Preussen und man sieht der Stadt an das deutsche Architektur dominierend ist. Die ganze Innenstadt sieht so Deutschartig aus, das diese Stadt ebenso in Deutschland sein könnte. Wir befinden uns in der Niederschlessischen Hauptstadt, die wir durch die Bresslauer Reisefüherin kennenlernen werden. Es ist eine wunderschöne Stadt mit mehreren Marktplätzen (normalerweise hat eine Stadt nur ein Marktplatz!). Die Häuser erinnern an Städte wie in Sachsen, Thüringen oder Hessen.

Der Grund warum Bresslau, das heute Wroclaw heisst, an Polen fiel ist auf den Zweiten Weltkrieg zurückzuführen und auf gewisse Expansionsstrategien des Sowietischen Diktators Stalins. Die Deutschen überfielen im September 1939 ohne Kriegserklärung Polen und verübten während der Bestatzungszeit ein Blutbad an den Polen. Das war der eine Grund warum Deutsche Gebiete als Kriegsanstifftungsstrafe an Polen fielen. Der andere Grund war das die Sowietunion als Kriegsgewinner seine Westgrenze weiter nach Westen legen wollte. Man einigte sich auf folgenden Plan. Die Sowietunion bekam ein 100km und 500km breites Polnisches Gebiet (im Osten von Polen) mit Lvov {Lemberg} [Heutige Ukraine], Minsk [Heute Hauptstadt Weissrussland] und Brest [Heute Weissrussland]. Im Gegenzug bekamen die Polen Schlessien und Hinterpommern und die Südhälfte von Ostpreussen (Masuren). Die Nordhälfte von Ostpreussen kam zur Sowietunion damit Stalin einen grossen Kriegshafen in Kalingrad {Königsberg} errichten kann. Die Polnische Bevölkerung im neu Sowietischen Gebiet wurden von Russen, Weissrussen und Ukranier vertrieben oder wurden zwangsweise umgesiedelt werden. So auch mit den Lvover {Lemberger} die Ihre Stadt den Ukrainer überlassen mussten und im Gegenzug Wroclaw {Bresslau} bekamen. Die Bresslauer (Deutsche) mussten Ihre Stadt vorher verlassen. Die erste Welle kam nach Westdeutschland und mussten monatelang in Lagern (dabei wurden auch Konzentrationslager wie Dachau bei München verwendet) auf eine definitive Aufnahme warten. Pech hatten jenige die später als 1948 Bresslau verliessen. Diese durften nur in die Ostzone (später DDR) umziehen. Die heutige Oder-Neisse Grenzen und der Verzicht auf Ostpreussen wurde von Deutschland 1970 durch Willy Brandt annerkannt und wurde von den nachfolgenden Bundeskanzlern (Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel) immer wieder nachgetragen. Es gibt zwar immer noch Personen die die alten Gebiete zurückhaben wollen, doch man kann diese Völkerwanderung nicht mehr ohne neue Kriege zu provozieren zurück machen. In der heutigen Zeit da Polen und Deutschland in einem Vereinigten Europa leben ist die Situation so wieso anders geworden. Irgendwann muss man einen Schlussstrich ziehen, ansonsten kann es Passieren das weiter zurückliegende Gebietsansprüche wieder auftauchen könnten.

Das Hotel Plaza in Wroclaw {Bresslau} war wunderschön, hatte schöne Zimmer. Man konnte an der Odra {Oder} spazieren, den das Zentrum von Wroclaw {Bresslau} liegt auf einer Flussinsel der Odra {Oder}. Beim Nachtessen hatte ich zum zweiten Mal (nach Berlin) Pech den es gab gefüllter Truthanplätzle.

Tja nun hiess es von Polnischen Reiseführer der uns seit Szcenin {Stettin} begleitet hatte abschied zu nehmen. Er war einer der besten und kompetentsten Reiseführer in allen Reisen die wir erlebt haben. Vor allem sein Organisationstalent war umwerfend. Er musste frühmorgens auf den Zug nach Gdansk {Danzig} wo ein neues Abenteurer oder Arbeit auf Ihn wartet. Auch wir werden morgen Polen verlassen.

Tag 10 (08.06.2007):  Wrolacw {Breslau} – Chemnitz

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Wroclaw {Bresslau} – Görlitz/Zgorzlec

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Entlang der alten Schlessien Autobahn (in den 1930er Jahren entstanden, aber frisch Renoviert) fuhren wir die letzten Polnischen Kilometer. Es waren nun noch 160 Kilometer zu fahren bevor wir wieder in Deutschland waren. Das Wetter war herrlich. Leider ohne Weitsicht, den die Berge des Riesengebirges waren unklar. Bei klarer sicht hätte man die Nördliche Siloute des Nordwestlichen Karpartenbergvorlandes sehen können. Vor der Grenze machten wir einen kurzen Halt. Dort gab es Zwerge zu kaufen. Leider vergingen die Kilometer und die Zeit so schnell und wir kamen in die getrennte Stadt Görlitz/Zgorzlec an. Görlitz (Deutschland) und Zgorzlec (Polen) ist die gleiche Stadt nur liegt eine Staatsgrenze dazwischen. Grund ist der Fluss Neisse die als Grenze zwischen Deutschland und Polen gilt. Heute arbeiten beide Stadtteile eng zusammen. Ähnliches gibt es ja zwischen Strassburg (Frankreich) und Kehl (Deutschland) oder die Agglomeration Genevè {Genf} mit Ihren Französischen Stadtteilen Annemasse und Saint Julien en Genevois und dem Gebiet von Gex. Nach dem wir Zlotys mit Verlusten in Euro umgewandelt haben. Verlassen wir die Grenze bei Görlitz/Zgorzlec.

Görlitz – Bautzen {Budyšin}

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Ob wohl wir hier wieder in Deutschland sind wir in diesem Teil auch eine andere Sprache gesprochen. Wir befinden uns im Gebiet der Lausitzter und im Bundesland Sachsen. In diesem Gebiet wird auch deren Sprache gesprochen. Deshalb haben einige Städte wie Bautzen einen zweiten Lausitzer Ortsnamen (z.B. Budyšin). Die Lausitz ist geprängt vom Fluss Spree. Im Rastplatz Oberlausitz machen wir die Mittagessenhalt.

Bautzen {Budyšin} – Dresden – Chemnitz

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Nach dem Mittagessen verlassen wir die Lausitz und kommen allmählich von Spreeeinfluss zum Elbeeinfluss. Wir umfahren Dresden an der Elbe. Dresden hat ein wunderschönes Ortsbild und entlang der Elbe kann man herrlich promenieren. Im 2003 hatten wir uns das Gebiet von Plauen – Dresden genauer angesehen. Nach Dresden gab es ein Stau weil verschiedene Autobahnen in die gleiche Autobahn hineingezweigt sind.

Um 15:00 erreichen wir Chemnitz am Fuss des Erzgebierges. Im Hotel Mercure Kongress nahmen wir unsere Koffer und platziert es im letzten Übernachtungsort in dieser Reise. Das Hotel Mercure war ein Wolkenkratzer mit 26 Stockwerken. Zunächst ging es darum einige Administrative Angelegenheiten zu erledigen wie sichern von Fotos oder Buchführen oder Reisebuchführung oder Kofferoptimierungen. Danach besuchen wir am späteren Nachmittag die Innenstadt von Chemnitz. Den Marktplatz war nur 3 Minuten entfernt. Das Rathaus war im Schwarzen Stein aufgebaut und hat eine wunderschöne Ansicht. Auch die Häuser der Altstadt waren wunderbare und farbenfrohe Häuser. Diese hatten Ähnlichkeiten mit Wroclaw {Bresslau}. Leider wurden auch moderne Bauten, nach der Wende von 1989/1990, in die Altstadt hineingebaut. Am Abendessen konnte man auswählen Fisch oder Fleisch. Diesmal hatte ich Glück. Es gab Schweinssteak. Leider bot das Hotel, obwohl Reklame gemacht wurde, keinen Deutschen Weisswein sondern Italienischen Weissenwein an. Seltsam ist doch die Gegend von Sachsen und Thüringen und Chemnitz liegt genau in dieser Linie eine Weissweingegend. Ich verzichtete darauf, weil Italienischer Grauburgender (Pinot Grigo) in unseren Läden massenhaft zu kaufen gibt. Nach dem Abendessen gingen wir nochmals zum Marktplatz und dort konnte ich dann doch zwei Gläschen deutschen Weisswein probieren. Die Nacht war unruhig und heiss weil auch in der Nacht viele Autofahrer in der Innenstadt unterwegs waren.

Tag 11 (09.06.2007): Chemnitz – Wil/Bütschwil

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Chemnitz – Plauen – Hof – Nürnberg – München

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Nach dem Morgenessen brachen wir um 08:00 vom Hotel Mercure auf und fuhren auf der Erzgebierge Autobahn über Plauen nach Hof. Bei Hof im Autobahndreick Bayrischer Vogtland erreichten wir nicht nur das Bundesland zu Bayern sondern auch die Autobahn Berlin – Nürnberg – München. Der Kreis hat sich geschlossen. In Nürnberger Rastplatz Feucht-West wollten wir einen Halt machen, doch die Anlage wird zurzeit umgestaltet. Es war aber gerade ideal für einen WC-Halt. Der Mittagessenhalt war schwierg zu planen. München selber hatte noch keine Rastplätze. Die Innenstadt ist seit Jahren Chronisch verstopft, also reinfahren ins Zentrum würde uns 2 Stunden kosten. Deshalb versuchten wir Osten von München noch etwas zu finden. Nach einer Fahrt fanden wir in Kirchheim bei München ein Griechisches Restaurant. Wo wir zu Mittag assen.

München – Memmingen – Lindau/Hohenems

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Nach dem Mittagessen benutzten wir den Münchner Autobahnring in Richtung Westen/Südwesten. Die Gegenrichtung, Richtung Südosten, war verstopft. Entlang am neuen Münchner Allianz Stadion sahen wir den Olympia Fernsehturm. Die Bewölkung am Himmel wurde immer dichter. Nach zwei Stunden erreichten wir Memmingen, dort sah es so aus als würde nun Regnen. Im Rastplatz Aichstetten machten wir einen WC, Imbiss oder ein Versorgungshalt. Die Abwicklung durch den Rastplatzbetreiber dort war ein wenig kompliziert. Wir kauften Brot, 2 deutsche Weine und einen deutschen Käsekuchen. Nach 45 Minuten verliessen wir den Rastplatz und hatten bereits die Stadt Wangen umfahren. Nun hiess es langsam die Boardverpflegung zu bezahlen. In Lindau/Hohenems erreichten wir die Deutsch/Österreichische Grenze.

Lindau/Hohenems – Bregenz – Dornbirn – Lustenau/Au

Der Pfänder war in sehr dunklen Wolken verhüllt und es fing an stark zu regnen. Als wir die Autobahn bei Dornbirn Richtung Lustenau verliessen, regnete es immer noch. Wir hatten die Befürchtung dass man die Koffer durch die Nässe ziehen mussten. In Lustenau/Au erreichten wir die Österreichische/Schweizerische Grenze.

Lustenau/Au – St.Gallen – Gossau – Wil

In Au erreichten wir die Rheintalautobahn. Nach St.Margrethen hörte es auf zu Regnen und es war nur noch leicht Bewölkt und die Sonne begrüsste uns in der Schweiz. Es war Zeit sich von einigen Personen sich zu verabschieden, denn in St.Gallen und Gossau verlassen uns bereits einige Personen. Die nächste Grämiger-Reise wurde angekündigt. Nächstes Jahr ist die Reise nach Griechenland geplant. Walter Grämiger fuhr die St.Galler und Gossau fast vor die Haustür. Als nächstes müssen wir uns bereit machen sich zu verabschieden. In Wil am Bergholzparkplatz endete unsere Reise um 18:45 in der wir wieder viel erfahren und schönes erlebt haben. Der Bus fuhr weiter Richtung Rickenbach, wo die nächste Person aussteigen wird und dann weiter zum eigentlichen Endpunkt der Reise nach Bütschwil. Tja leider hatten wir im Aichstetten noch was eingekauft so das wir zu wenig Hände hatten. Deshalb lief ich mit einem Teil des Gebäcks nach Hause und holte den Einkaufswagen.

 

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