Mittelosteuropa 2011.01 – Magdeburg, Westfällisches Mittelgebirge und Sauerland

Gesamtbeurteilung

Wie jedes Jahr wenn es schön ist nutzten wir die Ostern um eine ½ wöchige Reise zu unternehmen. Letztes Jahr war es Nordosttschechien, dieses Jahr war es auf der Höhe der Europastrasse E30 im Übergangsgebiet vom Deutschen Mittelgebirge zur Norddeutschlanden Tiefland.

Überblick

Projekt

Projektleitung: Daniel Schück

Übernachtungen

Magdeburg (D) – Hotel Maritim ******

Soest (D) – Prodomo Hotel Soest ****

Reiseroute

Karfreitag  22.04.2011: Von Wil bis Magdeburg

Um 10:00 fuhren wir los und tankten unser Opelchen mit Benzin in der Autobahnraststätte Thurau Süd. Die Autobahn war zunächst nicht sondern beladen. Der Rosenbergtunnel hat sehr wenig Verkehr. Die Autobahnausfahrt Au war hingegen so verstopft das sich die Autos 1km auf dem Pannenstreifen stauten. Alle wollten nach Österreich. Im Radio erfuhren wir das auch anderen Übergänge nicht besser aussah. Wir brauchten etwa ¾ Stunden um von Au bis Dornbirn zu kommen. Es gab einen Stau von ca. 4 – 5km (Gotthard hatte nur einen Kilometer mehr). In Dornbirn löste sich der Stau kurzeitig auf bis wir zum grossen Nadelöhr im Alpenraum dem Pfänder kamen. Der Pfänder ist im Gegensatz zum Gotthard praktisch jedes Wochenende verstopft. Ursache ist das der Pfänder nicht nur Nord-Südverkehr abdecken muss (Kürzeste Autobahnstrecke Hamburg – Milano führt über Hannover – Würzburg – Ulm – Bregenz – Chur – San Bernhardino – Como), sondern auch die drittwichtigste West-Osttransitachse Europas (Brest – Tours – Orleans – Beaune – Basel – Zürich – Winterthur – Wil – St.Gallen – Bregenz – München – Salzburg – Wien – Budapest – Bukarest – Constanta), weil die meisten anstatt des offiziellen Verlaufs der E60 dem Arlbergtunnel die Kürzere und Schnellere über München (Teile der E54) nehmen. Ferner wird seit Jahrzehnten im Bodenseeraum viel Landübergreifender Einkaufsverkehr gemacht. Der Stau im Pfänder dauerte nochmals 10 Minuten. Nach Lindau gab es den ganzen Tag keinen Stau   mehr. Doch in Entgegengesetzter Richtung war die Strecke Ulm – Memmingen durch einen Stau von 8km betroffen. In Ellwanger Berge in der Schwäbischen Alm machten wir unsere erste Rast um etwas zu essen. Mami nahm ein Sandwich und ich ein Salatteller. Es war ein wunderschöner Tag mit guter Sicht und wir erreichten Würzburg wo wir auf die Diagonalstrecke Schweinsfurt – Suhl – Erfurt – Halle abbogen. Der Thüringer Wald empfing uns mit all seiner Bracht. Zwischen dem Sömmerda, das schon zur DDR-Zeiten eine Hochburg der Computerindustrie war und immer noch ist und Halle war die Autobahn immer wieder noch im Bau so das man Überland fahren musste. Das machte aber nichts den die Landschaft des Saaler Beckens war wunderschön.  Das Saaler Becken ist eine der Gemüse und Kornkammer Deutschland. Von dort kommen auch berühmte Weine und Sekte wie der Rotkäppchen Sekt. Halle selber ist eine Grossstadt die mit den grössten Einwohnerverlusten° einer Europäischen  Grossstadt zu kämpfen hat. Hat Halle noch 1952 293‘000 Einwohner gehabt sind es jetzt nur noch 232‘000. Das ist ein Verlust von 20% Einwohner in rund 60 Jahren. In der Zeit gab es ein Hoch zwischen 1989 und 1990 wuchs die Stadt um 80‘000 Einwohner (das ist als wenn aller Stadt St.Galler innerhalb eines Jahres in eine andere Stadt zügeln würde!)  von 230‘000 auf 310‘000. Ursache war damals die Wiedervereinigung Deutschlands. Wenn man diesen Massstab nimmt verlor die Stadt innerhalb von 20 Jahren sogar 25% der Einwohner. Warum verliert Halle so viele Einwohner? Obwohl das Bundesland Sachsen Anhalt nebst Thüringen und Hessen im Mittelpunkt Deutschland steht wurde sehr wenig Investiert. Verkehrssysteme sind noch im Aufbau. Der Dienstleistungssektor hat noch wenig Arbeitsangebote, so das viele in anderen Regionen Deutschland oder der EU/Schengen-Raum versuchen eine Arbeit zu bekommen. Einige Industrieanlagen waren anfangs 1990er Jahren von westlichen Spekulanten gekauft worden und gleich wieder in Konkurs gebracht worden. Den Spekulanten hat es natürlich kaum geschadet. Am Abend erreichten wir Magdeburg wo wir zuerst ein Hotel suchen mussten. Es gab dort ein Hotel das vom berühmten Architekten Hundertwasser erstellt wurde. Wir bezogen unser Zimmer für eine Nacht im Hotel Maritiem in Magdeburg um 19:30. Es war ein schönes Hotel mit schöner und hoher Hotelempfangshalle und schönem Zimmer. Das Restaurant hat sehr flexible Essensauswahl. Um 22:00 schliefen wir ein.

Kar/Ostersamstag 23.04.2011: Von Magdeburg bis Soest

 ME2011-02-01 Nach dem wir um 09:00 Uhr das Frühstück einnahmen verliessen wir unser Zimmer im Hotel Martiem in Magdeburg und gaben die Zimmer zurück. Das Wetter zeigt sich von seiner schönen Seite. Magdeburg liegt an der Elbe, nördlich von der Elbe verläuft der Havelkanal der allmählich in den Mittellandkanal fliesst. Bei Hohenwarthe gibt es ein Wasserstrassenkreuz. Das heisst der Havelkanal fliesst auf einer Brücke über die Elbe. Ein paar Kilometer westlich sorgen schleusen das man vom Havelkanal auf die darunterliegende Elbe wechseln kann. Der Kanal war breit.  Ich selber habe das noch nie gesehen.
 ME2011-02-02 Nach der interessanten Begegnung dieser Wasserstrassenüberquerung, fuhren wir Richtung Westen auf der E30 von Magdeburg via Braunschweig (dessen Wortbedeutung so viel heisst der Hof „schweig“ von Braun) über Hannover zum Porta Westfalica. Nach dem Namen zu Urteilen würde man diese Stadt nicht in Deutschland sondern irgendwo in Portugal, Spanien oder Italien vermuten. Wie kam es zu diesem lateinischen Namen für einen Ort in Deutschland?  Warum heisst die Ortschaft nicht einfach Westfälisches Tor?  Ursache ist die Gegend um Porta Westfalica lange eine Kulturgrenze gewesen ist. Während der Römerzeit war hier die Grenze zwischen dem Römischen Reich (südwestlich) und Germanien (nordöstlich). Die Grenze verlief in Nordwest – Südost Richtung. Westlich und Südlich war die Kultur/Sprache eher römisch und Östlich und Nördlich eher Germanisch/Wikingianisch geprägt. Zwar versuchten die Römer die Grenze nach Nordosten auszuweiten, scheitern aber an der Schlacht im Teutenburger Wald wo Sie von Germanischen Guerilla Kämpfer mit einer ausgeklügelten Taktik geschlagen wurden.  Es wurden drei Elite Römische Legion nahezu vollständig vernichtet. 20‘000 Tote Soldaten das war im 9 nach Christus eine beachtliche Zahl. Nach dieser Schlacht versuchten die Römer keine weiteren Germanische Gebiete zu erobern. Der Name Porto Westfalica wurde um im 18er Jahrhundert zum ersten Mal fixiert. Ursache ist das Porta Westfalica der östliche Vorposten französisch geprägtem Kulturkreis war und man sich auf die römische Bedeutung erinnerte. Das Wort Porta (Tor) kommt aufgrund seiner Lage. Das Weserbergland ist hier unterbrochen und bildet wie ein Tor von Norden herkommend. Nördlich dieses Tors liegt das Europäische Tiefland und Südlich davon das Südbergland Europa (Nordbergland Europa ist Skandinavische/schottisch/irländische Hochgebirge). Der Übergang zwischen Bergland und Tiefland ist sehr abrupt. Genau dieses Tor wird verstärkt durch das rissen Denkmal vom Gründer des Deutschen Reiches 1871 von ersten Deutschen Staatsoberhaupts dem Deutschen Kaiser Wilhelm dem ersten. Er liess hier ein Denkmal errichten. Das man schon der weite her sieht. Vom Parkplatz zum Denkmal hatte man ca. 10 Minuten zu laufen. Aber es lohnt sich. Auch die Aussicht war an diesem sonnigen Tag sehr schön.
 ME2011-02-03 Nach diesem Besuch fuhren wir überland vorbei am Hotel Haus zur Biele in Bad Oeynhausens, wo wir im Oktober 2002 Übernachteten, via Detmold nach Horn-Bad Meienberg wo wir im Teutoburger Wald auf die sogenannten Extersteine trafen. Wir wanderten ca. 1 Stunde im Waldgebiet herum. Es hat sehr viele Leute hier. Sicher 100 Besucher an diesem Nachmittag. Die Extersteine sind Sandvormationen die sich aufgrund Reibung entstanden wurdenEs war wie ein Bergmassiv. Es gab Türme, bewegliche Steinsbrocken oder Formationen die aussahen wie Gesichter mit Nasen oder ein liegenen Bären. Innerhalb der Steinformationen waren Höhlen. Man konnte auf die Felsensteigen. Es wurden Brücken gebaut. Viele Personen waren über die Brücken gegangen. Die Wiese vor dem Monument war voll von Gruppen die dort Picknick machen. Nach zwei Stunden Pause und Wanderung verliessen wir die Extersteine, einem Höhepunkt der Reise. Man muss nicht immer in andere Kontinente reisen um solche Monumente zu sehen.

 

Paderborn war 20km südwestlich der Extersteine entfernt und wir versuchten hier ein Hotel zu finden. Doch wie schon im 2002 wurden wir nicht fündig. Die nächste Möglichkeit die in Frage ist die Fachwerkstadt Soest, das bereits zum Sauerland gehört. Eigentlich ist das Sauerland ein Bergland doch Soest liegt genau am Übergang von Europäischen Bergland zum Europäischen Tiefland, bereits eher im Tiefland.

 

Nach einer kurzen Suche von 20 Minuten fanden wir in Soest ein Hotel. Wir quartierten uns im Prodomo Hotels Soest für 2 Nächte ein. Das Hotel war zweckmässig eingerichtet. An diesem Tag konnte man im Restaurant nicht essen. Wir mussten in ein 3 Minuten entferntes Restaurant gehen. Das stellte aber kein Problem dar. Im Restaurant Pilgrim, das seit 1304 ein Wirtshaus ist, waren sehr viele Gäste an diesem Kar-/Ostersamstag. Es ging deshalb etwas lange (1 Stunde) von der Bestellung bis zum Essen. Mami nahm Poulet Brust mit Nudeln und ich Spargeln an Kräutersauce mit Rindsfilet und Salzkartoffeln. Normalerweise stellte man sich vor das nun 2 – 3 Spargeln Stangen kommen und etwas Salzkartoffeln und ein 150grämigen Rindsfilet. Das war hier aber ganz und gar nicht der Fall. Die Portion war aus 8 Spargelstangen mit einem beachtlichen Topf voll Salzkartoffeln und einem 300grämigen Rindsfilet. Das reichte eigentlich für 2 Personen. Auch Mami bekam einen Topf voll Nudeln.  Nach dem ich 90% gegessen habe musste ich Kapitulieren. Nach dem Essen gingen wir wieder ins Hotel zurück und schliefen bald ein.

Ostersonntag 24.04.2011: Der Stadtrundgang durch Soest und die Sauerland-Tour

 ME2011-02-04 Nach dem wir das Frühstück eingenommen haben, wollten wir die Stadt Soest besichtigen. Zwischen dem Hotel und der Stadtmauer lag ein wunderschöner Park mit verschiedenen Baumarten und Blumenarten.  Die Stadtmauer hatte Luken wo man zu Fuss oder mit dem Fahrrad durchfahren konnte. Die Stadt mit sehr vielen Fachwerkhäuser war sehr schön. Man konnte sich nicht sattsehen den die Altstadt war sehr gross. Mami und ich hatten mit Spaziergehen etwa 2 Stunden um die wunderbare Stadt zu erleben. Es gab in der Stadt einen Weiher mit Enten und eine Stadtmauer wo mit Bäumen versehen war wo man herrlich spazieren gehen konnte. Es waren einige Leute unterwegs.
 ME2011-02-05ME2011-02-06 Nach einer kurzen Pause von 30 Minuten im Hotel war unser Opelchen daran uns einen Tagesausflug anzubieten. Wir fuhren um 13:00 los. Nach einer kurzen Zeit bemerkte man wie Strasse steil wird. Wir leben nun den Übergang von Tiefland zum Bergland Richtung Möhnesee. Soest ist 90 Meter über Meeresspiegel und Möhnesee bereits 226 Meter über Meeresspiegel. Der Bergwald lösten die Alleen des Tieflandes ab.Am Möhnesee gab es viele Wochenendausflügler aus dem nahen Ruhrgebiet. Die Nordostgrenze des Ruhrgebiet war nur 30 Autominuten von Soest und Möhnesee entfernt. Der Möhnesee ist ein Stausee der für die Energiegewinnung für das Ruhrgebiet dient. Sie wird durch die Möhntalspeere aufgestaut. Die Möhntalsperre ist geschichtlich von Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg hatten die Alliierten (USA, GB, F, SU, CAN, CHIN, AUS, NZ) den Plan Energiequellen zu zerstören die für die Achsenmächte (DR, I, JPN) für die Kriegsproduktion dienten. Deshalb entwickelten die Alliierten spezielle Bomben die gezielt in Stauseen eingesetzt werden konnte um die Staumauer so zu zerstören damit das Wasser rausläuft so das der Stausee keine Energiegewinnung mehr erbringen konnte. Aber auch so dass man die Staumauer nicht innerhalb von ein paar wenigen Wochen wieder aufbauen konnte. Die Alliierten hatten Erfolg, das dritte Reich hatte immer mehr mit Enerigeengpässen zu kämpfen. Doch es gab auch eine andere Sicht. Unterhalb des Staudammes Menschen lebten die umkamen. Der ganze Vorgang ist im englischen Spielfilm von 1955 „Mai 1943 – Die Zerstörung  der Talspeeren (The Dam Busters)“ in Regie von Michael Anderson (in 80 Tagen um die Welt) mit Michael Redgrave (Eine Dame verschwindet, Kennwort Schweres Wasser) – dem Vater von Vanessa, Lynn und Colin – und Richard Todd (Ivanhoe) zu sehen. Es gab an diesem Ostersonntag viele Besucher an der Möhntalsperre. Auf dem See gab es viele Segler. Der See sieht von Oben aus wie ein Stock der am Boden liegt. Er hat viele Seitenarme. Das Wetter war wunderschön es  gab kein Wölkchen am Himmel.
 ME2011-02-07 Nach der Besichtigung des Möhnesee mit seiner Staumauer brachen wir auf zur Sauerland-Tour. Es waren viele Motorradfahrer unterwegs. Das Sauerland ist der nordwestlichste des grossen Deutschen Mittelgebirges – der mit dem Schwarzwald, Odenwald, Pfälzer Bergland, Hunsrück, Eiffel, Taunus, Westerwald, Sauerland, Vogelberg, Harz, Rhön, Thüringer Wald, Fränkischer Jura und Schwäbischen Alm (etc.)– einen grossen Teil (ca. 50%) Deutschland abdeckt. Viele der Deutschen Grimmmärchen kommen von dieser Gegend. Entlang von Tälern über Pässen und Flüssen erreichten wir Winterberg, im Rothaargebirge.  Winterberg ist ein Wintersportort für Alpinen Ski, Skispringen und hat eine Bobbahn. Es verfügt über eine Atmosphäre eines Wintersportes wie in den Alpen. Auch hier gab es viele Ostertouristen. Winterberg liegt bereits auf 668 Meter über Meeresspiegel. Das ist etwas höher als Gossau, aber um 100 Meter höher als Chur und Wil (Beide um 590 Meter über Meer). Wir waren also von Soest also 600 Meter hinaufgefahren und mussten diese wieder herabfahren. Das entspricht einer Fahrt vom Chur nach Klosters. Der Kahle Asten der Hausberg erreicht schon Berghöhe mit 841 Meter über Meeresspiegel.

 

Nach der Wunderschönen Tour kehren wir um 18:00 ins Hotel zurück. Diesmal konnten wir im Hotel selber Nachtessen. Wir gingen um 22 Uhr ins Bett und dachten über das erlebte nach.

 

Ostermontag, 25.04.2011: Die Rückfahrt von Soest nach Wil.

Um 08:30 brachen wir nach dem Frühstück auf und gaben die Hotelzimmerschlüssel zurück. Auch dieser Tag zeigte sich Wettermässig von seiner besten Seite.

 

 ME2011-02-08 Wir fuhren auf die Autobahn Richtung Dortmund und von dort durch die östliche Ruhrgebiet entlang bis wir das Ruhrgebiet südlich von Bonn verliessen. Wir wählten die Autobahn die durch das Bergland an der Lahn durchführt [A3] und wechselten dann auf die Hunsrückautobahn [A61], wo wir den Rhein und die Mosel bei Koblenz überquerten. Beim Autobahnrastplatz Moselblick hielten wir an um die Aussicht auf die Mosel zu geniessen. Die Hünsrückautobahn kann auch die Autobahn des Deutschen Weines angesehen werden. Sie führt entlang bei den besten Deutschen Weingebiete dem Ahrtal, Mosel (Nordost Rand), Rheingau, Rheinhessen und dem Nordost Rand der Kurpfälzerweingebiete bei Neustadt und Landau. Vor allem das grossflächige Weingebiet von Rheinhessen (Rheinlandpfalz) bei Alzey, Worms und Frankenthal sieht man hier von der Dimension. Die Hünsrückautobahn ist in einer anderen Jahreszeit besonders schön. Im Herbst im Oktober entfaltet sich hier der Indian Sommer da strahlen die Weinberge und die Wälder in goldenen rubinfarbigen Farben wie in einer Märchenwelt. (EIffelfahrt Oktober 2002)
 ME2011-02-09 Bei Mannheim Verliesen wir die Autobahn und wechselten auf A65, der Kurpfälzerischen Autobahn und entlang von Neustadt und Landau. Diese Route ist besonders schön, weil Sie entlang dem Pfälzischen Bergland führt. Wir fuhren diese Strecke bereits zum dritten Mal (1. Beneluxreise 1992, Eiffel/Friesland/Holland 2002 und jetzt). Bis jetzt hatten wir immer Pech. Genau hier regnet es, so das man kein Foto machen konnte. Nun hatte es geklappt. Alle guten Dinge sind drei.

 

Wir verliessen Deutschland bereits bei Lauterburg in der Nähe von Karlsruhe und überquerten die Grenze zu Frankreich. Durch das Elsass oder auf Französisch die Alsace fuhren wir via Strasbourg – Colmar entlang den Vogesen mit seinen Weinrebbergen, allmählich auf den französischen Vorort von Basel Saint Louis zu und überquerten dort die Grenze zur Schweiz. Die Europastrasse E60 fängte uns bereits bei Mulhouse wieder ein. Im Zoll gab es Stau und wir mussten etwa 40 Minuten warten bis wir in die Schweiz einreisen konnten. Doch die Zeit ging auch vorbei. Nach den vielen Strassennummernwechsel gab es von Basel an nur noch die Autobahn E60 die Basel mit Wil verbindet. Der Verkehr war mässig. In Würenlos bei Wettingen kauften wir noch das notwendigste ein. Die Reise endete um 18:00 in Will.

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