Skandinavien 2011.01 – Setesdal, Westcap, Molde und Torsby

Gesamtbeurteilung

In der 12. Skandinavien Reise gab es Landschaftlich viel zu erleben. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Von den 16 Tagen waren nur 3 Tage schönes Wetter. Das ist der drittschlechteste Wert einer Reise seit 1979.

Gekennzeichnet war die Reise auch von der Krankheit der Reiseleitung. Von den 16 Tagen war ich 10 Tagen Grippebedingt Krank. In Molde in Norwegen hatte ich 39.5°C Fieber. Leider musste ich 3x auch mit 38.5°C Autofahren um die Reise fortzusetzten.

SK2011-01-00aSK2011-01-00bSK2011-01-00cWetter 02./08./09.06.2011Verrückt in Lappland oberhalb des Polarkreises hatte es 32°C in Göteborg nur 15°C. Die Reiseroute ist zu empfehlen. Was uns ein grossen Strich durch die Rechnung gemacht hat ist das Wetter. Ursache waren drei Störungen. Die ersten beiden waren Störungen die von den Britischen Inseln nach Norwegen zogen. Der Abstand dieser beiden Störungen war 36 Stunden. Während Reste der Störung in den engen Tälern Norwegens liegen blieben und sich langsam auflösen kam bereits die zweite Störung ein. Diese war sehr breit. Schlimm war jedoch die dritte Schlechtwetterfront. Diese dehnt sich von Sizilien bis zum Polarkreis aus. In einer Süd Nordrichtung befördert diese immer wieder Regenwolken nach Skandinavien. Diese Störungsfront war Wellenförmig, das heisst in der einten Tageshälfte war die Gegend weiter Westlich mit Schlechtwetter versorgt dann wieder die Östlich gelegene Gegend. Das ist wie Ebbe und Flut. Diese Front verharrte 8 Tage lang. Ein Freund von mir teilte mir das auch in Italien katastrophales Wetter gewesen war. Unschön war auch das ich vom achten Tag bis zum Rest der Ferien Krank war. Also mehr als eine Woche. Häufig bin ich in den ersten zwei Tagen krank. Normalerweise tut mir das Skandinavische Klima gut. Ich weiss noch als wir in Kanada 1990 gewesen waren, war ich die erste Woche auch krank gewesen.  Am schlimmsten Traf es mich als ich mit dem Car nach Appulien im Jahre 2005 reiste. Ich war die ganze Ferien krank und konnte kaum was Essen. An den Übernachtsplätzen gibt es nichts auszusetzten. Diese können weiterempfohlen werden. Abweichungen zum Ursprungsplan gab es wenige. Vielleicht muss ich nächstes Mal einen Koffer voll Nescafe kaufen und diese Petrus anbieten. Er liebt ja so diesen Kaffee. Vielleicht hätte ich dann besseres Wetter bekommen.

Übersicht

Projekt

Projektleitung: Daniel Schück

Die Reise brachte es auf eine Länge von 6147.8km. Viel Spass beim Lesen.

Übernachtungsorte

(Preise für zwei Personen / In Hütten nicht relevant man zahlt die Hütte nicht die Anzahl Personen)

 

Datum Ort (Land) Art Name LW CHF
28.05.2011 – 29.05.2011 Hirthals (DK) Hotel Skåga ***** 1095.—DKR 178.77
29.05.2011 – 31.05.2011 Rysstad (N) Hütte Sølvgarden ****** 750.—NOK 117.87
31.05.2011 – 01.06.2011 Bergen-Haukeland (N) Hütte Camping Lone **** 770.—NOK 121.01
01.06.2011 – 04.06.2011 Bryggia (N) Hütte Nore Camping ***** 680.—NOK 106.87
04.06.2011 – 07.06.2011 Molde (N) Hütte Kviltorp Camping ***** 750.—NOK 117.87
07.06.2011 – 08.06.2011 Orsa (S) Hotel Orsa Stadhotel **** 750.—SEK 99.45
08.06.2011 – 10.06.2011 Torsby (S) Hütte Torsby Camping ****** 890.—SEK 118.01
10.06.2011 – 12.06.2011 Malmö-Limhamn (S) Hütte Camping Sibbårp ***** 1150.—SEK 152.49
12.06.2011 – 13.06.2011 Hermsdorf (D) Hotel Autobahn-Motel Hermsdorfer Kreuz ***** 90.—EUR 109.29

 

Streckenverlauf mit den wichtigsten Strassennummerwechsel (ohne Tagesausflüge)

 

E60 A1 Wil (CH) Au (CH)
E60/E43 Au (CH) Dornbirn (A)
E43 A14 Dornbirn (A) Lindau (D)
E43/E54 A96 Lindau (D) Memmingen (D)
E43 A7 Memmingen (D) Würzburg (D)
E45 A7 Würzburg (D) Flensburg (D)
E45 Flensburg (D) Ålborg (DK)
E39 Ålborg (DK) Kristiansand (N)
RV9 Kristiansand (N) Haukeli (N)
E134 Haukeli (N) Skære (N)
RV13 Skære (N) Odda (N)
RV550 Odda (N) Kvinnheard (N)
RV48 Kvinnheard (N) Tysse (N)
RV7 Tysse (N) Trengreid (N)
E16 Tengreid (N) Ytre Arna (N)
E39 Ytre Arna (N) Førde (N)
RV5 Førde (N) Fløro (N)
RV614 Fløro (N) Stårheim (N)
RV15 Stårheim (N) Bryggia (N)
RV61 Bryggia (N) Spjekavik (N)
E39/E136 Skjekavik (N) Skorgnes (N)
E39 Skorgnes (N) Klett (N)
E6 Klett (N) Stjørdal (N)
E14 Stjørdal (N) Mattmar (S)
LV321 Mattmar (S) Svenstavik (S)
E45 Svenstavik (S) Asarna (S)
LV316 Asarna (S) Utanbergvallarna (S)
LV315 Utanbergvallarna (S) Hedeviken (S)
RV84 Hedviken (S) Sveg (S)
E45 Sveg (S) Grums (S)
E45/E18 Grums (S) Säffle (S)
E45 Säffle (S) Vänerborg (S)
RV44 Vänerborg (S) Uddevalla (S)
E6 Uddevalla (S) Göteborg (S)
E20/E6 Göteborg (S) Malmö (S)
E20 Malmö (S) København (DK)
E55/E47/E20 København (DK) Køge (DK)
E55/E47 Køge (DK) Eskilstrup (DK)
E55 Eskilstrup (DK) Rostock (D)
E55 A19 Rostock (D) Wittstock (D)
E55/E26 A24 Wittstock (D) Berlin-Haveland (D)
E55 A10 Berlin-Haveland (D) Berlin-Werder (D)
E30 A10 Berlin-Werder (D) Potsdam (D)
E51 A9 Potsdam (D) Hermsdorf (D)
E40 A4 Hermsdorf (D) Erfurt (D)
A71 Erfurt (D) Suhl (D)
A73 Suhl (D) Nürnberg-Süd (D)
E50 A6 Nürnberg-Süd (D) Feuchtwangen (D)
E43 A7 Feuchtwangen (D) Memmingen (D)
E43/E54 A96 Memmingen (D) Lindau (D)
E43 A14 Lindau (D) Dornbirn (A)
E60/E43 Dornbirn (A) Au (CH)
E60 A1 Au (CH) Wil (CH)

 

Reiseroute

Tag 1: 28.05.2011 von Wil über Lindau, Würzburg, Hannover, Hamburg, Flensburg, Århus bis Hirthals

(Von 0 auf 1395.5km = 1395.5km)

SK2011-01-01aHotel Skågar in HirthalsSK2011-01-02Die Colorline Fähre Der erste Tag begann bereits mit Regen. Wir fuhren von Wil zur Tankstelle Thurau wo wir unser Auto tankten und die Österreichische Vignete besorgten. Es war 07:20 als wir St.Gallen auf der Autobahn E60/A1 erreichten als dann nichts mehr läuft. Ein Autofahrer hatte im Rosenbergtunnel einen Unfall gebaut so das der Rosenbergtunnel 20 Minuten gesperrt war. Wir mussten warten. Danach ging es weiter. Im Rheintal fing es heftiger zu Regnen. In Au/Lustenau überquerten wir die Grenze zu Österreich und in Lindau die Grenze zu Deutschland. Der Regen wurde sanfter. In der Raststätte Rhön zwischen Würzburg und Fulda nahmen wir unserer Morgenessen ein. Diese Raststätte wird stark ausgebaut. Es regnete nur noch ab und zu. In der Raststätte Harz nahmen wir dann das Mittagessen ein. Man wusste aufgrund der Lebensmittelprobleme nicht so recht was man essen sollte. Im Autoradio kamen fast stündlich neue Fälle ans Licht. Normalerweise Esse ich während der Fahrt ein Salatteller, doch diesmal hatte ich keinen Appetit und nahm ein Jägerschnitzel. Auf dem Rastplatz Hüttner Berge machten wir unsere letzte Rast in Deutschland. Wir verliessen in Flensburg Deutschland und betraten Dänemark. Von einer Grenzkontrolle sah man nichts. Aber es regnete Heftiger in Dänemark. Um 21:00 erreichten wir Hirthals und ich ging am Schalter der Colorline um ein Fährticket für die Mittagsfähre nach Kristiansand vom 29.05.2011 zu besorgen.  War kein Problem. Nach zwei Anläufen fanden wir ein Hotel in Hirthals wo wir Übernachten konnten. Da es schon spät war konnte man nichts mehr Essen. Das Restaurant schloss die Menuaufnahme um 21:30 ab.

 

Tag 2: 29.05.2011 von Hirthals über Kristiansand, Evje bis Rysstad

(von 1395.5 auf 1536.2km = 140.7km)

SK2011-01-03Sølvgarden in RysstadSK2011-01-04Rysstadmoe 1985 Der nächste Tag war etwas verhangen. Wir verliessen das Hotel Skåga und fuhren um 09:00 Uhr zum Fährhafen der nur 2 Minuten entfernt war. Um 12:15 fuhr das Schiff pünktlich los und kam etwa um 17:00 in Kristiansand an. Auf dem Schiff kaufte ich ein wenig Notvorrat ein.In Kristiansand musste ich den Wagen tanken und die Maut von Kristiansand bezahlen. Danach fuhr es Nordwärts ins Setesdal. Setesdal ist ein schönes Tal das wir bereits schon 1983 und 1985 besucht haben. Neu war das nun auch die Setesdalstrasse [Riksvej 9] Mautpflichtig geworden ist.In Rysstad bezogen wir wie geplant die Hütte für 2 Nächte im Hüttenzentrum Sølvgarden. Die Hütte hatte WC und Dusche. Die Küche war gerade beim Hütteneingang. Diese hatte alles was man braucht. Am ersten Abend assen wir aber im Restaurant des Hüttenzentrums, dass auch ein Hotel und Museum ist. Es regnete heftig in dieser Nacht.

 

Tag 3: 30.05.2011 Tagesausflüge im Setesdal bis ins Rogaland

(von 1536.2 auf 1716.7km = 180.5km)

SK2011-01-05Blick auf den Lysefjorden Der nächste Tag war trocken, es regnete aber auch dann ab und zu. Ich sparzierte am Morgen durch die Ortschaft Rysstad auch um einen Laden zu finden und wollte nachsehen was mit dem Hüttenzentrum Rysstadmoe (Besucht 1985) geworden ist. Es stand noch und gehörte nun zum Hüttenzentrum Sølvgarden. Es waren wenige Leute in Sølvgarden. Höchsten 4 Hütten waren besetzt im 500meter entfernten Rysstadmoe war keine einzige Hütte besetzt. Im Hüttenzentrum waren Bauarbeiten im Gange. Es wurde der Boden ausgeebnet.Wir fuhren am Vormittag in die Hauptstadt des Setesdales nach Valle. Dort kauften wir wie schon 1985 im Coop ein, der damals DOMUS hiess. Kaffee, Flatbrød (gibt es nur in Norwegen), ein Weissbrot, Sausen, Reis, Kartoffeln und die einzigartige norwegische Erdbeermarmelade. Danach fuhren wir zurück zur Hütte und Frühstückten gemütlich.Am Nachmittag brachen wir zu einem Tagesausflug Richtung Westen auf. Es gab dort eine Passstrecke die es 1985 noch nicht gab. Entlang von Seen, Stausseen, Wälder, Alpenlandschaften und zum Schluss den malerischen Lysefjorden mit seinen berühmten Felsen wie den Preikestølen. Im Ausblickrestaurant Adlerblick auf dem Felsen Kjerag pausierten wir und genossen die Aussicht. Danach ging es zurück. Es waren viele Tagesausflüger unterwegs. Am Abend kochten wir in der Hütte was wir gekauft haben.

 

Tag 4: 31.05.2011 von Rysstad über Hovden, Haukeli, Roldal, Odda, Folgefonntunneln, Kvinherard, Hatlestand, Tysse bis Haukeland in der Kommune Bergen

(Von 1716.7 auf 2038.6km = 321.9km)

SK2011-01-06Opelchen alleine auf einer FähreSK2011-01-07Kaninchen auf dem Campingplatz Wir räumten unsere Waren aus der Hütte raus und putzten die Hütte und gaben die Schlüssel zurück. Danach verliessen wir Rysstad in Richtung Norden. Entlang an Valle, Bykle und Hovden. In Hovden waren wir auch 1985 in einer Hütte das aber ziemlich Eng und Dunkel war. In Haukeli, wo das Setesdal endet, wollte wir unser Frühstück einnehmen, doch Haukeli war wie ausgestorben und das Kaffee von 1983/1985 gab es nicht mehr. Sowohl im Haukelifjell wie auch im Røldalpass hatte es noch Schnee. Die Røldalstabskirche besuchten wir diesmal nicht den wir haben diese bereits 1983/1985 und 2002 mit Walter Grämiger besucht.In Odda am Hardrangerfjord machten wir dann unsere Frühstückpause um die Mittagszeit. Wenn wir eine Hütte verlassen machen wir es seit 2009 immer so dass wir in der Hütte kein Frühstück einnehmen, sondern dies in einer Vågkro  unterwegs machen. Das hat sich bewährt. In Odda bezahlte ich auch im Voraus die Maut des Folgefonntunnels. Diese Strecke war eine Premiere bis anhin fuhren wir immer via Granvin in Richtung Bergen. Der Folgefonntunnel wird immer wichtiger denn 2013 wird der Jondaltunneln eröffnet. Das heisst es werden dann mehr Personen auf diese Linie nach Bergen gelotzt.Der Hardrangerfjord macht seinem ersten Buchstaben aller Ehren. Auf einer Landkarte sieht der Hardrangerfjord wie ein H aus. In Kvinherard fuhren die Leute alle rückwärts in die Fähre. Das wollten wir auch tun, doch wir mussten Gerade in die Fähre einfahren. Ursache war das die Fähre auf der Insel Varaldsøy einen Zwischenstopp macht und alle Leute ausser wir dort aussteigen. Nach dem kurzem Zwischenstopp fuhren wir ohne weitere Passagiere auf der Fähre nach Hatlestand und fuhren entlang an Fjorden via Tysse nach Bergen.In Haukeland in der Kommune Bergen bezogen wir die Hütte mit WC/Dusche im Camping Lone. Es hatte auch wiederum eine Küche. Leider hatte es ein Kajioutenbett, so dass ich Oben schlafen musste. Das mache ich nicht so gerne. Der Campingplatz war riesig und es war am Abend endlich mal schönes Wetter so das man spazieren gehen konnte. Enten watschelten herum. Der Campingplatz war auf einem Bauernhofareal. Es hatte eine Ziege und Kaninchen und Vögel. Ein schöner Ort. Es gab geschwelte Kartoffeln zum Abendessen. Einkaufsläden waren 1 Minute entfernt.

 

Tag 5: 01.06.2011 von Haukeland über Knarrvick, Ytre Oppedal, Lavik, Vådheim, Førde, Fløro, Isane, Stårheim bis Bryggia

(Von 2038.6 auf 2430.0km =  391.4km)

SK2011-01-08Ein Spatz kommt uns bei einem Fährbahnhof besuchen.SK2011-01-09Ein Wasserfall in Norwegen Nach dem wir Hütte gereinigt haben und die Schlüssel abgegeben und unser Opelchen getankt haben fuhren wir Richtung Norden los. Die Strecke die nun folgte war totales Neuland. In dieser Ecke von Norwegen waren wir noch nicht. Das Hauptziel unserer Reise war die Westküste von Floro und Maloy. Das Frühstück nahmen wir auf der Fähre Ytre Oppedal bis Lavik ein. Die Strasse dorthin war sehr gut ausgebaut. Wir waren auch nicht mehr alleine auf einer Fähre, die den grossen Sognefjord überquert. Es waren viele Autos auf der Fähre. Es war wichtig das wir am Vormittag die Strecke Lavik – Vådheim fuhren, denn ich habe zwei Tage vorher gelesen das dieses Teilstück am Nachmittag wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Die Strasse wurde verbreitet. Offenbar fanden Vorbereitung zur Felssprengung statt. In Rysstad vor zwei Tagen orientierte ich mich über das Wetter und Bausstellen auf Norwegischen Strassen im Norwegischen Teletext.Wir erreichten um die Mittagszeit Førde. Førde ist für Norwegische Verhältnisse eine grosse Stadt und die grösste Stadt des Sogne und Fjordane Fylke. Dort bogen wir nach Westen  in Richtung Fløro. Fløro liegt auf der Insel Brandsøy die sich ins Meer frisst. Auf dem Weg zum Geplanten Übernachtungsort Pluscamp Krokane (im Südosten von Fløro) hatte es eine Bausstelle und die Strasse war gesperrt. Man musste etwa einen 5km Umweg machen über das Stadtzentrum von Fløro machen. Die Rezeption des Campingplatzes hatte noch zu. Das ist häufig so das Rezeptionen zwischen 12:00 – 15:00 etwa zu sind. Es gab mir aber Gelegenheit das Hüttenzentrum zu betrachten, obwohl es wieder zu regnen anfing. Im Prospekt war von Fjordsicht die Rede. Wenn man aber dort ist sieht kaum etwas von dieser Sicht. Man sah auf die nächste Baumgruppe, denn der Campingplatz war in einem Waldgebiet.Wir beschlossen weiter zu fahren in Richtung Måløy. Nach einer erneuten Fährfahrt zwischen Isane und Stårheim am Nordfjord erreichten wir das Hüttenzentrum Nore in Bryggia um 16:00. Wir bezogen eine Hütte mit WC/Dusche und drei Betten für drei Nächte. Das Wetter war kalt und ich musste die Hütte zunächst aufheizen. Die Hütte hatte wenig Ablagefläche, aber eine gute Küche und im Schlafteil einen Schrank und eine Kommode. Man hatte eine herrliche Sicht zum Fjord. Der Campingplatz war offen angelegt und im Bauernhofgelände der Familie Nore. Das Wetter war nicht so gut und in dieser Hütte hatte es keinen Fernseher gehabt. Habe dann Probiert mit dem Notebook und meiner USB-Fernsehempfangsgerät eine Verbindung aufzubauen. Die Verbindung via DVB-T war ziemlich schlecht. Es half auch nichts als ich noch eine Zimmerantenne kaufte und diese benutzte. Hatte zunächst den Verdacht das der Notebook  zu stark defragmentiert war. Nach dem wir die Hütte bezogen haben, fuhren wir ins 20km entfernte Måløy um einkaufen zu gehen. Danach machten wir bald das Abendessen und gingen bald ins Bett. In der Nacht liess ich beim Notebook die Defragmentierung laufen.

 

Tag 6: 02.06.2011 Tagesausflug auf die Insel Måløy

(Von 2430.0 auf 2533.7km = 103.7km)

SK2011-01-10Refvik auf der Insel Vågsøy in der Nähe von Måløy Es war Auffahrt. Obwohl es am nächsten Tag nicht besseres Wetter gab fuhren wir Richtung Måløy los um doch einen Tagesausflug zu machen. Maloy ist eine wunderbare Stadt die an einem Hang gebaut wurde. Um auf die Insel Vagsøy kommen zu können muss man über die in Form eines Bogen gebaute Måløybrücke fahren. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Sund und Måløy.Wir fuhren an der Küste um die Insel Vågsøy. Die Gegend wurde immer einsamer. Es gab schöne Sandstrände hier in mitten von Berglandschaften. Bei dem Leuchtturm Kråkenes Fyr hörte die inzwischen sehr schmale Strasse auf. Man hätte hier einen Blick auf den freien Atlantik. Der Übergang von einsamer Gegend und urbaner Städtischen Gegend ist hier sehr krass. Auf einer Kuppe bei Raudeberg Richtung Westen eine Einsame Gegend und Richtung Osten ein Urbanes Stadtgebiet. Nach einer Weile fuhren wir zurück zu unserer Hütte.

Tag 7: 03.06.2011 Tagesausflug zum Westcap

(Von 2533.7 auf 2696.6km = 162.9km)

SK2011-01-11Blick vom WestcapSK2011-01-12Auf dem Weg zum Westcap Das Wetter war an diesem Tag viel besser man konnte sehr gut einen Ausflug machen. Diesmal wollten wir das Westkap von Norwegen besuchen. Man erreicht das Westkap (Vestcap) in dem man Richtung Nordwesten fährt. Die Fahrt dorthin war wunderschön. Fjorde wechselten sich ab, man sah malerische Buchten und als man auf die Pässe fuhr hatte man einen wunderbaren weiten Blick auf die Wildromantische Landschaft. Auf dem Westkap, dass auf einem Berg thront, windete es stark und es hatte Nebel. Ein deutsches Ehepaar wollte dort wie wir Fotos machen. Doch Petrus hatte ein Sicht und lies durch den Wind den Nebel vertreiben so das man doch noch wunderbare Fotos machen konnte. Man hatte von hier einen Wunderbaren Blick auf die Inselwelten aber auch einen freien Blick auf dem Atlantik. Richtung Westen war bis Grönland nichts mehr. Die Britischen Inseln waren Südlich dieser Marke, Selbst Orkney und Shettland Island waren südlicher. Es ist wie auf Irland mit dem Ring auf Kerry von dort muss man tausende Kilometer Richtung Westen auf Land warten bis man in Saint Johns in Neufundland ist. Auch wieder Buchten mit schönen Sandstränden in mitten von Berglandschaften.  Danach fuhren wir nach Måløy und danach wieder zurück zur Hütte. Man konnte am Abend mal herumspazieren auf dem Campingplatz. Es waren einige Leute da.

 

Tag 8: 04.06.2011 von Bryygia über Koparnes, Årvik, Hareid, Sulesund, Spjelkavik bei Ålesund, Vestnes bis Molde

(Von 2696.6 auf 2859.5km)

SK2011-01-13Blick auf die Fähre von Hareid nach Sulesund. Der nächste Tag war sehr Nass. Es regnete sehr stark und es war mühsam die Hütte zu räumen ohne das unsere Waren nass wurden. Ich nahm wie üblich den Boden der Hütte Nass auf, nachdem wir alles im Auto verstaut haben. Aufgrund das es draussen regnete konnte man nur eingeengt arbeiten. Ansonsten hätte man draussen gewisse Sachen Zwischenlagern können.  Das ging aber nicht. Es war auch sehr kalt diesen morgen. Die Füsse waren Nass von Nassen Boden. Ich trocknete Sie ab. Die Schlüssel gab ich Frau Nore persönlich ab, da die Rezeption noch zu war. Auch im Auto war es kalt. Es regnete immer noch stark. Je nördlicher wir aber fuhren desto besseres Wetter trafen wir an.In Koparnes nahmen wir Fähre nach Årvik und auf Hareid die Fähre nach Sulesund. Bei Sjøholt 40km östlich von Ålesund nahmen wir unser Frühstück ein. In Vestnes ging es erneut auf eine Fähre die uns in die grosse Stadt Molde brachte. Molde ist die Hauptstadt der More og Romsdal Fylke.In Molde musste ich zuerst das Leergut (PET-Flaschen) im Coop entsorgen und wir gingen dort noch einkaufen. Im Kviltrop Camping bezogen wir eine Hütte für 3 Nächte. Die Hütte war sehr gut. Beim Kühlschrank fehlte Elemente um Flaschen zu versorgen, darum nahm ich meinen Autokühlschrank mit deren Inhalt (Butter, Aufschnitt, Rahm, Süssigkeiten) in die Hütte und steckte Sie mit dem Netzteil am Strom der Hütte an. Doch dann kommt der Alptraum jedes Reisenden. Ich wurde krank. Die Nässe und Kälte hatte mir zugesetzt und ich hatte Halsweh und leichte Temperatur von 37.5°C. Auch eine warme Dusche hilf nichts. Ich nahm Hextril zum Gurgeln und Hextriletten zum Lutschen. Nach dem ich Wasser getrunken habe, musste ich sogar brechen. Hatte keinen Appetit mehr. Dabei wollte ich diesen Abend die Schweinsstecks machen. Auch einen Spaziergang nützte nicht. Es war schönes Wetter. Ich ging früh zu Bett.

 

Tag 9: 05.06.2011 Tagesausflug entlang der Atlantikstrasse

(Von 2859.5 auf 3033.7km = 174.2km)

SK2011-01-14Die Atlantiktouristenstrasse Ich blieb am nächsten Tag bis 11:00 im Bett. Das Wetter war wunderschön. Es ging mir zwar immer noch gleich schlecht wie am Vorabend, doch wir machten trotzdem einen Ausflug. Wir fuhren in Richtung Bud entlang der Atlantikstrasse. Die Atlantikstrasse ist eine Strasse mit denen kleine Inselchen mit Brücken verbunden sind. Die Küste war sehr schön und es waren viele Autos unterwegs. Es lohnt sich diese Strecke zu fahren. Nach einer Weile ging es unter dem Meer im Atlanterhavstunnelen weiter nach Kristiansund (Nicht zu verwechseln mit Kristiansand im Süden des Landes) und heraus wiederum unter dem Untermeerestunnel Freifjordtunnelen und der Hängebrücke Gjemnessundbrua zurück nach Molde. Dieser Tag war wunderschon und es kein einziges Mal geregnet. Den Tagesausflug musste ich büssen. Es ging mir am Abend schlechter als Morgen und hatte wiederum keine Lust etwas zu Essen und ging wiederum früh ins Bett. Davor kaufte ich jede Menge Ice-Tea und Halsbonbon ein.

 

Tag 10: 06.06.2011 Krankheitspause

(Von 2859.5 auf 2859.5km = 0.0km)

 

SK2011-01-15Mein Bett in Kviltorp Am zehnten Tag hatte ich keine Wahl. Ich musste im Bett bleiben und mich auskurieren. Lutschte viel und trank viel. Musste sogar Ice-Tea neueinkaufen. Ich schlief viel und lass viel. Habe an diesem Tag die 4 Bücher von Langenscheidt der Übelsetzungen gelesen. An diesem Tag war mir so langweilig das ich sogar Mails bei meiner Arbeitsstelle abarbeitete und Mails beantworte. Der WLAN Router war genau über meinem Bett.

 

Tag 11: 07.06.2011 Von Molde über Kanestraum, Halsa, Orkanger, Trondheim, Stjordal, Meråker, Storlien, Åre, Vemdalen, Sveg bis Orsa

(Von 3033.7 auf 3839.9km = 806.2km)

SK2011-01-16Die Bergwelt bei StorlienSK2011-01-17Hedmanns Fjelby 1991 Obwohl es mir immer noch nicht gut ging mussten wir weiter. Die Reinigung der Hütte war diesem im Preis inbegriffen. Wir fuhren um 09:00 Uhr Richtung Osten los. Die Strecke „Tingvoll – Orkanger“ war Neuland. Wie schon am 05.06.2011 fuhren wir auf der Hängebrücke Gjemnessundbrua über den Sund nahe Kristianssund vorbei. In Kanestraum mussten wir auf eine Fähre die uns nach Halsa brachte. Ab Orkanger musste ich Buchführen über die Mautstellen des Trondheimer Mautsystemes. Beim Verlassen des Mautgebietes in Stjørdal musste ich diese dann auf einer Tankstelle deklarieren und bezahlen. Viele Mautstellen in Norwegen sind automatische Mautstellen. Dabei wird die Autonummer erfasst. Deklariert man nichts und zahlt beim Verlassen des Mautgebietes nichts bekommt man gegen Gebühr eine Rechnung nach Hause. In Stjørdal tankte ich noch das Opelchen auf und fuhren nun östlich Richtung Schweden auf Meråker zu wo ich noch die Pfandflaschen (die ICE-Teas) in einem Laden entsorgen musste, bevor ich Norwegen verlasse.In Storlien wurde das Wetter trockener. Wir erreichten nun Schweden. In Åre besserte ich am grossen Bahnhof von Åre meine Schwedische Krone auf und bezog Übernachtungsmaterialien. Es war bereits etwa 16:00. Wir wollten in Hedmanns Fjelby (1987 mit Armin/1991 besucht) in Undersacker-Hålland die nächsten drei Tage  verbringen doch ausgerechnet in dieser Woche hatten diese Betriebsferien. Wir fuhren weiter. In Mattmar bogen wir beim See Størsjön Richtung Süden. In Schweden hatten einige Hüttenzentren zu. Drei Hütten lehnte ich ab. Die einte Hütte war gerade neben der Bahnlinie, die zweite Hütte hatte Löcher und der Campingplatz in Sveg stand von Dauerregen faktisch Unterwasser. Es war ein langer Tag. Die Gegend ist ziemlich einsam. In Orsa konnte ich im Orsa Stadhotel ein Übernachtungsplatz um 23:30 Uhr finden. Wir gingen sofort ins Bett. Während der Fahrt lutschte ich viel Halsbonbons.

 

 

 

Tag 12: 08.06.2011 Von Orsa über Mora, Malung, Stöllet bis Torsby

(Von 3839.9 auf 4034.3km = 194.4km)

SK2011-01-18Der See von Torsby Ich konnte endlich wiedermal etwas essen und nahm ein Frühstück in Orsa Stadhotel ein, als wir ein wenig ausgeschlafen hatten. Um 10:00 fuhren wir los. Die Gegend hier war nicht mehr so einsam. Wir waren wieder in Urbaner Gegend.  Wir sind nun in der Seenplatte von Schweden gelandet. Das Wetter war schön und man konnte herrlich durch die Gegend fahren. Immer wieder abwechselnd von Flüssen die wir über eine Brücke überquerten, dann wieder ein See und schöne Schwedische Dörfer. Im Hotel habe ich mich vorbereitet welche Hüttenzentren in Frage kommen. Einer war in Torsby im Värmland. Wir bezogen eine grosse wunderbare Hütte für zwei Nächte. Es hatte zwei Schlafzimmer, ein grossen Wohnraum mit angehängter grosszügigen Küche und ein WC/Duschraum. Der Eingang war eine Gedeckte Terrasse. In Torsby musste ich neueinkaufen. Das Fleisch das wir in Molde gekauft hatten und nicht gemacht haben mussten wir fortwerfen. Es hatte viele Leute in der Stadt. Der Campingplatz war gross und offen angelegt. Er lag an einem schönen malerischen See. Er verfügte über ein Seebad, ein Seerestaurant, eine Minigolfanlage, einen kleinen Einkaufsladen und man könnte Boote mieten.  Das Wetter war an diesem Tag mehrheitlich schön. Froh war ich das ich wieder einigermassen Appetit hatte.

 

Tag 13: 09.06.2011 Tagesausflug im Värmland

(Von 4034.3 auf 4159.3km = 125km)

SK2011-01-19Die Minigolfanlage von Torsby Am nächsten Tag schliefen wir aus. Das Wetter hat sich verändert. Es regnete wieder etwas. Ich verbrachte den Morgen mit markieren von Campingplätze für die weitere Fahrt und mit auskurieren. Ich hatte immer noch etwas Halsweh. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug im Värmland. Der Tag war verhangen. Zurück in Torsby regnete es nicht wieder. Deshalb wollte ich noch Minigolf spielen. Doch beim 9 Loch fing es an stark zu Gewittern mit Blitz und Donner. Also musste ich das Spiel beenden. Bald muss man auch wieder an die Vorbereitung für das Abendessen denken. Im Campingzentrum waren einige Personen neu angekommen. Bereits am Abend  räumten wir bereits wieder Waren die wir nicht mehr brauchten ins Auto ein.

 

Tag 14: 10.06.2011 Von Torsby über Grums bei Karstad, Säffle, Amal, Vänersborg, Uddevalla, Göteborg, Varberg, Falkenberg, Helsingborg bis Malmö

(Von 4159.3 auf 4785.0km = 625.7km)

SK2011-01-20Die Øresundbrücke aus dem Sibbårps-Park um 22:30.SK2011-01-21Blick vom Sibbårdps Parken auf Limhamen Am nächsten Tag war das Wetter besser. Wir räumten die Hütte raus und putzen die Böden und die Küche. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir den drittgrössten See Europas den Vänernsee. Ursprünglich wollten wir in Säffle in einem Hotel Übernachten und dann ebenfalls in Trelleborg an der Südspitze Schwedens auch. Das machte aber keinen Sinn mehr, da wir im Reiseplan am 07.06.2011 viel weitergefahren waren als geplant. Das Übernachtungsziel wählten wir in der Umgebung von Malmö.In Åmål verliess ich die E45 und fuhr in die Stadt hinein um etwas Nostalgisch zu verweilen. Åmål war 1983 für 7 Tage unsere Stützpunkt und die aller erste Hütteübernachtungsplatz gewesen. In der Vågkro bei Mellerud as Mami und ich eine Spaghetti Bolognese.Wir erreichten nun die Ballungszentren von Schweden und fuhren entlang der Westküste herunter. In Göteborg gab es einen Stau von 10 Minuten. Hatte dies an der gleichen Stelle von einige Male erlebt. Wir erreichten Malmö am späten Nachmittag und bezogen auf dem Campingplatz Sibbarp eine Hütte für zwei Nächte. Es verfügte über ein Schlafzimmer, ein WC/Duschraum und ein Wohnraum mit Küche. Am ersten Tag assen wir aber im Campingplatzrestaurant.   Vom Campingplatz erreichte man schnell den Sibbårpspark. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Øresund mit seiner berühmten Øresundbrücke und København.

 

Tag 15: 11.06.2011 Stadtrundfahrt in Malmö und Flanieren im Sibbårpspark.

(Von 4785.0 auf 4841.6km = 56.6km)

Malmö Stadtfahrt

SK2011-01-22Entchen wollen das wir am 16. Tag nicht abreisen Um die Mittagszeit fuhren wir mit dem Auto ein wenig herum und kauften noch ein wenig Esswaren ein. Es war ein sonniger Tag und warm. Am Nachmittag gingen wir den Sibbårps Park und flaniert dadurch. Wir setzten uns auf eine Bank und schauten den vielen Besuchern zu. Einige gingen in die Øresund baden. Sowohl der Park wie auch der Campingplatz war gut besucht. Im Hochsommer ist er sicher voll. Es gab komische Gefährte wie der Hotel Bus. Ein ruhiger Tag am letzten Tag in Skandinavien. Das Halsweh lies auch langsam nach und ich konnte auf dem Platz ein wenig Minigolf spielen.

 

Tag  16: 12.06.2011 Von Malmö über Kobenhavn, Gedser, Rostock, Wittstock, Berlin, Halle, Leipzig bis Hermsdorf

(4841.6 auf 5465.2km = 623.6km)

SK2011-01-23Das Autobahn-Motel Hermsdorfer Kreuz.SK2011-01-24Die Planungsübersicht des Autobahn-Motels aus dem dritten Reich. Am Pfingstsonntag galt es Abschied zu nehmen von Skandinavien. Ein paar Entchen wollten uns nicht gehen lassen. Wir fuhren über die Øresundbrücke nach København (Kopenhagen) und erreichten Dänemark. Wiederum fand trotz Meldungen das Dänemark Zollkontrollen machen keine statt. In Dänemark musste ich den Waagen tanken. Schaffen wir es noch auf die 11:00 Uhr Fähre? Wir kamen um 10:40 in Gedser an und konnten 10 Minuten später auf die Fähre nach Rostock einsteigen. Das Wetter war noch gut. Die Fähre fuhr pünktlich ab. Wir assen in der Fähre die etwa 1 ¾ Stunden geht noch zu Mittag. Immer nach dem Moto mit leerem Magen lebt sich auf einer Fähre schlecht. In Warnemünde bei Rostock sahen wir viele Leute am Strand. Doch ein paar Minuten später erreichten wir Deutschland mit dem Rostocker Seehafen und dort fing es an zu regnen. Ob die Leute in Warnemünde noch nass wurden?Als wir die A19 herunterfuhr musste ich an die Massenkarambolage vor ca. 2 Monaten auf der Strecke denken.  Damals war es so trocken das der Wind die Erde wie Sand wegträgt so dass es auf der Autobahn zu einem Sandstrum gekommen war. Auf dem Autohof von Neu Plötzin zwischen Potsdam und Berlin machten wir Rast. Ursprünglich war geplant gewesen die Morgenfähre von Trelleborg nach Sassnitz zu nehmen, man hätte aber früher aufstehen müssen in Malmö. Eingehalten wurde jedoch der Übernachtungsort an diesem Tag. Wir übernachteten im Autobahn Motel Hermsdorfer Kreuz nahe der Stadt Gera in einem Dreibettzimmer mit WC/Dusche. Ich war ein wenig überrascht wie das Hotel aussah. Normalerweise sind Autobahnmotel schlicht und in der Regel standardisierte Architektur. Das Motel Hermsdorfer Kreuz sah aus wie ein Hotel von früher und das war es auch. Das Autobahn-Motel wurde 1937 als Autobahn-Hotel erbaut. Es also eines der ältesten Autobahn-Motels überhaupt. Inwendig hatte es einen Laden und einen schöngestalteten Gasthof. Einige Personen assen draussen. Nach einem guten Abendessen gingen wir zu Bett.

 

Tag 17: 13.06.2011 von Hermsdorf über Erfurt, Suhl, Coburg, Bamberg, Nürnberg, Feuchtwangen, Ulm, Lindau bis Wil

(5465.2 auf 6147.8km = 682.6km)

SK2011-01-25Die Route nach Hause. Der letzte Tag ist nun angebrochen. Es ist Pfingstmontag. Nach dem Frühstück fuhren wir bereits um 08:30 los. Nach dem Moto fahre immer Wege die Du noch nicht kennst, wählten wir die Route nicht direkt nach Nürnberg also via Hof sondern via Erfurt, Coburg und Bamberg. Wir hatten ja Zeit und wollten noch neue Gegenden ansehen. Bis Suhl war uns die Gegend bekannt. Zwischen Suhl und Erlangen jedoch Neuland. Durch Nürnberg ging es Staufrei weiter. Auf dem Rasthof Kammersteiner Land machten wir Mittagspause. Das Wetter war wechselnd. Desto südlicher wir kommen desto heftiger wurde der Regen. Die Fahrt ging wie im Fluge. In Feuchtwangen fing uns die A7 (Wichtigste Nord-Südtransfersale Deutschland) wieder ein. Der Kreis ist geschlossen. Schon bald überquerten wir die Donau in Ulm und Iller in Memmingen.  Der Pfänder taucht ½ Stunde später schon auf und wir verliessen Deutschland über Österreich und bei Au überquerten wir den Rhein und waren wieder der Schweiz. In der Autobahnraststätte St.Margrethen machten wir nochmals einen Halt. Für das Abendessen hatte es nichts brauchbares. Doch in weiteren 30 Minuten erreichten wir bereits Wil wo ich im Coop Pronto Tankstelle Lindenhof noch ein paar Rindfleischsteaks beschaffen konnte. Die Reise ist um 16:00 zu ende. Wir räumten den Waagen aus und unsere Koffer ebenfalls. Danach gab es Nudeln mit Rindsteaks und Pfeffersauce und Liebfrauenmilch (was das ist sage ich nicht) dazu.

 

 

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