Südeuropa 2011.01 – Lago Maggiore und Milano

Übersicht

Projekt

Projektleiter: Walter Grämiger, Walter Grämiger AG (Bütschwil)

Länge: 907km

Bemerkung: Die Ortsnamen entsprechen den offiziellen örtlichen Schreibweise. Die auch aus Respekt der dortigen Bevölkerung.

Übernachtung

Stresa (I) – Hotel Royal ****

Reiseroute

Tag 01 (DO 22.09.2011) von Wil [Schweiz] nach Stresa [Italien]

 

Es war noch Dunkel um 05:50 und wir verliessen unsere Wohnung an der Bergholzstrasse 16c in Wil und gingen zum Abholort im Restaurant Gemsli, neben dem Bergholz Fussballstadion. Dort holte uns der Sohn von Walter Grämiger ab. In Rickenbach bestieg noch August den Kleinbus. August gehört wie inzwischen wir auch zu den Stammreisegruppe von Walter Grämiger. In Bütschwil trafen wir die restliche Reisegruppe und wechselten vom Kleinbus auf den Grossen Bus von Walter Grämiger AG. Nach einigen Minuten der Begrüssung, verliessen wir Bütschwil Richtung Wattwil, dann über den Ricken nach Schmerikon, wo wir Heidi und Robert (auch zwei Stammreisegruppenmitglieder) aufnahmen. Danach fuhren wir via der Autobahn Uznach nach Reichenburg, wo wir die Walenseeautobahn erreichten. Schnell gelangten wir ins Bündnerland und an Chur vorbei. In Ilanz nahmen wir im Hotel Rätia das Frühstück ein. Die Rätromanen sind das älteste Volk in der heutigen Schweiz und somit die Urschweizer. Sie waren vor den Keltischen Helvetier bereits im Lande. Den die Helvetier mussten vor der ausbreitenden Indogermanen aus dem heutigen Deutschland/Frankreich fliehen. Nach der Eroberung der Römer wurden die Helvetier mussten diese ihr Gebiet den Römern überlassen. Schliesslich wurde dann die damalige Schweiz von Hochschwaben (den späteren Deutschschweizer) und Burgunder (die heutigen Romands) in der Zeitwende Antike zu Mittelalter um 500 – 700 erobert, nach dem sich die geschwächten Römer zurückziehen mussten. Die Hochschwaben vernichteten die Helvetische Keltische Kultur. Auch die Rätische Kultur zog sich immer mehr in die Bündner Täler zurück, konnte sich aber bis heute gegenüber den Hochschwaben behaubten. Die Hochschwaben führten Ihre Sprache Hochschwäbisch (auch bekannt als Schweizerdeutsch) in der heutigen Schweiz ein. Die Römer hinterliessen der Schweiz aber das was ein Eckpfeiler bis heute in der Schweizer Politik eine wichtige Rolle spielt. Die Verkehrswege und die Pässe. Gerade die Pässe waren den alten Eidgenossen ein Druckmittel gegen das Heilige Römische Reich. Das Heilige Römische Reich, dass nichts mit dem römischen Reich zu tun hatte, war ein Staatenbund mit einer schwachen Verfassung. Die Leitung dieses Staates war zweigeteilt der Papst. Adelige machten Vorschläge wer Kaiser sein soll und der Papst akzeptierte diesen Vorschlag oder nicht. Die meisten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches waren aus dem Hause Habsburg (dem militärischen Arm des Papstes). Die wichtigsten Hauptstädte waren Aachen, Frankfurt und Wien. Es wurde 1157 gegründet und in der Folge der Niederlage der Habsburger gegen Napoleon in der Schlacht von Austerlitz um 1806 aufgelöst. Nach der Napoleonischen Zeitalter 1815 rufte Habsburg ein neues Kaiserreich Österreich aus. Der Höhepunkt der Habsburger war als Karl V (15xx) König von Habsburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, König von Neapel, König von Spanien (zu dem nebsten den Beneluxstaaten auch viele Kolonialreiche in Mittel/Südamerika gehörten.

 

Nach dem Frühstück in Ilanz fuhren entlang an Disentis/Muster, mit seinem berühmten und schönen Kloster, zum nächsten Rastpunkt auf dem Lukmanierpass. Nach einer 30 minütigen Rast erreichten wir die Ticino. Auch hier in schönsten Wetter und sehr warm. In Locarno machten wir die Mittagspause und konnten Mittagessen und dann entlang des Promenadenweges am Lago Maggiore promenieren.

 

SE2011-01-02Oben: Hotel Rätia in IlanzRechts: Kloster von Disentis  SE2011-01-03
SE2011-01-04Oben: Sicht auf San Nazzaro von Locarno ausRechts: Palmen in Locarno  SE2011-01-05

 

Nach der Mittagspause bestiegen wir die Centovalli Bahn und setzten die Reise per Bahn fort. Entlang auch an einem der höchsten Kirchentürmen der Schweiz (65meter) der Intragnakirche vorbei. Die Erosion  hat dem Tal schon manchmal schwer zu schaffen gemacht, deshalb gibt es hier kaum Landwirtschaft. Man  sah einen Felsenloch an einem Berg der sicher 4 x 3 km gross ist und ins Tal gestürzt sein muss. Aber auch ein exotischer Baum.

SE2011-01-06Oben: Felserossion im CentovalliRechts: Exotischer Baum  SE2011-01-07

 

In Domodossola (Italien), der Hauptstadt des Val d’Ossala, erreichten wir die italienische Piemont. Dort stiegen wir von der Bahn auf dem Car um. Bald erreichten wir wieder den Lago Maggiore und die berühmte alte Touristenstadt Stresa. Stresa war lange Zeit ein Treffpunkt der VIPs und in den 1950er Jahren unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg ein erster Treffpunkt für deutsche Touristen (das Mallorca der 1950er Jahren). Es hat heute immer noch sehr viele Prunkvolle Hotels in Stresa und erinnert an die berühmten Bäderstätte der Zeitwende 1900 wie Cannes (Frankreich), Nice (Frankreich), Binz (Deutsches Reich heute Deutschland), Zopot (Deutsches Reich heute Polen), Deauville (Frankreich), Brighton (Grossbritannien), Atlantic City (USA), Saint Malo (Frankreich), Alassio (Italien) und Biarritz (Frankreich). Im Hotel Royal in Stresa bezogen wir unser Zimmer. Es war ein schönes Zimmer im königlich klingenden Hotelnamen. Die Aussicht aus dem Balkon war grossartig, richtige See Sicht. Nach dem Abendessen gingen wir zu Bett.

 SE2011-01-08 SE2011-01-09Links: Die Balkone im Hotel Royal in StresaOben: Die Aussicht aus unserem Balkon

 

Tag 02 (FR 23.09.2011) die Borromäischen Inseln [Italien]

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Am anderen Tag war der Besuch der Borrämäischen Inseln, der Isola Bella, der Isola Superiore und der Isola Madre geplant. Mami hatte in der Nacht Magen-/Darmprobleme bekommen, so dass wir nicht teilnehmen konnte. Vermutlich lag es am Essen. Wir verbrachten den Morgen im Hotel. Ich ging dann um 11:00 in die Stadt Stresa um einkaufen zu gehen, damit wir wenigsten etwas kleines zu Mittag assen. Mami brachte ich Bananen mit. Um 12:15 war ich zurück. Das Hotel lag auf einer Anhöhe und man musste in die Stadt weit zunächst herunter, dann wieder herauf und wieder herunter laufen.  Der Heimweg natürlich wieder umgekehrt. Mami ging es am Nachmittag wieder besser und wir sassen auf dem Balkon und genossen die Aussicht. Die ersten der Reisegruppe kamen zurück. Sie erzählten mir das der Ausflug anstrengend gewesen war. Es gab viele Treppen und Räume zu besichtigen. Am späten Abend ging ich noch ins Lido um noch ein paar Fotoaufnahmen der Inseln zu machen.  Von Stresa sieht man gut den Treppenartigen Palast mit den vielen Gärten, die Vitalino Borremo im 17sten Jahrhundert gebaut hat.

Borromeischen Inseln

Tag 03 (SA 24.09.2011) Der Tagesausflug nach Milano [Italien]

Mit dem Car verliessen wir Stresa um die Lombardische Hauptstadt Milano zu besuchen. Milano ist das Wirtschaftliche Zentrum Italiens und geprägt von den Familienclans den Viscontis und Sforcas. Es ist das Zentrum der Mode und der Oper. Milanos Besiedlung geht bis 400 vor Christus zurück und wurde schnell zu einem Zentrum (schon in der Römerzeit). Milano war geprägt von Wechsel der Besitzer. Vor allem die Franzosen und die Habsburger stritten um die Stadt, die die Habsburger Mailand nannten. Der Nordwesten Italiens war immer wieder Spielball der grossen Politikstrategen. Sogar die alten Eidgenossen wollten für den Papst Milano erobern. Schafften es zwar auch, konnten es aber nicht halten und wurden von den Franzosen in der Schlacht von Marignano (1515) vertrieben. Dabei geriet die alten Eidgenossen in ein deströsses Bündnis mit dem Habsburger. Die alten Eidgenossen die noch vor kurzem in ständigen Krieg mit Habsburg kämpften stellten plötzlich Truppen, Pässe und Logistik für die Habsburger bereit. Das führte zu einer Spaltung in der Eidgenossenschaft und zu Bürgerkrieg, da einige Eidgenossen  mit den Franzosen ein Bündnis abschlossen. Solothurn, Bern, Biel und Fribourg waren aufseiten Frankreichs und Uri, Schwyz, Zürich, Basel und Schaffhausen waren aufseiten Habsburg. 1521 verlor Frankreich die Schlacht um Milano und Milano wurde als Mailand in Habsburger Fremdherrschaft geraten. Der Papst Julius II hat somit die Eidgenossenschaft in die Falle gelockt und den Habsburger geholfen seinen Gebiet zu vergrössern. Innen- und Aussenpolitsch war die Eidgenossenschaft schwer angeschlagen, sie erholte sich erst 1648 nach dem westfälischen Frieden wieder einigermassen und  erst 1848 liessen die letzten Bürgerkriege ab. Der einzige Gewinn aus dieser Schlacht war die Nordhälfte des Kanton Ticino. Ob es Zufall ist das der Schweizerische Geschichtsunterricht im Jahr 1515 aufhört kann jeder selber beurteilen. Bis 1861 blieb Milano mit Unterbrüchen (Napoleon, Savoyen) in Habsburger Besitz. Doch nach 1820 gab es Wiederstand gegen die Fremden Herren, gegen dem Diktat des Papstes und gegen die Metternich Doktrin.  Fürst Klemens von Metternich schuf 1813 einen Plan die Französische Revolution rückgängig zu machen und Europa von demokratischen System zu säubern und wieder absolute Monarchie einzuführen. Nach der Niederlage Napoleons in Waterloo, stieg Metternich zum mächtigsten Politiker von Europa auf und konnte im Wiener Kongress seinen Plan in die Tat umsetzten. Er genoss die volle Rückendeckung der Herrscherfamilien Habsburg, Zarentums und  Bourbonen.  Staaten die stark demokratische Tendenzen aufweisen, wurden entweder mit schwacher Grundverfassung zurückgestuft. Das ist beim Nachfolger der Eidgenossenschaft der helvetischen Republik der Fall. Er wurde zum Staatenbund zurückgestuft und die Aristokraten übernahmen die Macht. Norditalien kam praktisch ganz unter Habsburger Kontrolle. Andere Teilstaaten wurden einfach einem anderem Reich zugeteilt. Man nahm Norwegen von Dänemark weg und wies es Schweden zu. Das Demokratieliebende Süddeutschland wurde so dermassen verteilt, das es aussah wie Mosaik. Doch es regte sich Wiederstand in Norditalien ab 1820 mit den Zentren Torino und Milano, in der Schweiz ab 1830 in Genève, Bern, Basel und Zürich und 1848 in Frankreich bzw. Deutschen Fürstentümer/Königreiche. Der Wiederstandkämpfer Giussepe Garibaldi bekämpfte in Norditalien die fremde Herrschaften. In der heutigen Schweiz mündete es zu Bürgerkrieg zwischen Innerschweizerkantone und Schweizerrandkantone, die einen zentralen Bundesstaat mit Hauptstaat wollten. Die Innerschweiz wollte beim Staatenbund bleiben und gründete einen Sonderbund. Der Sonderbund wurde durch Preussen, Habsburg, Russland und anfänglich durch Grossbritannien und Frankreich unterstützt. Die Schweizerrandkantone von der USA. Grossbritannien wechselte die Seite und riet Frankreich dazu aus dies auch zu tun. Die Schweizerrandkantone gewannen den Krieg und der Schweizer Bundestaat konnte 1848 gegründet werden. Die Schweiz war nun Basis und Ausruheplatz für Demokratische Bewegungen (bisher waren diese nur in der Niederlande, in Grossbritannien und USA sicher). Die junge Schweiz förderte demokratische Bewegungen wie in Italien auch um sich selbst abzusichern. Das Metternich System begann zu bröckeln. Fürst von Metternich starb 1859. Das Metternich-Zeitalter wurde durch das Victorianische Zeitalter abgelöst. Zwei Jahre war es soweit. Die Truppen Garibalids warfen die Fremden Herren aus Italien heraus und beschränkten die Macht des Papstes (mit starken wiederstand von Pius XI). 1861 wurde Italien gegründet. Das konnte auch der Metternich Anhänger Kaiser Franz-Joseph von Habsburg nicht mehr verhindern, er wird später den ersten Weltkrieg beginnen. In Milano steht das Garibaldi Denkmal.  Torino und Milano galten als die Wiege der Freiheitskämpfer. Im Hintergrund des Denkmals ist Burg von Milano. Hier holten wir die Stadtführerin von Milano ab.

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Garibaldi Denkmal in Milano im Hintergrund Castello Sforczesco (Burg von Milano)

Milano hat viele Berühmte Bauten. Vor der Mittagspause besuchten wir den Friedhof „Cimetero Monumetale“.  Der Friedhof wurde 1866 eröffnet. Er ist das Gegenteil eines schlichten Friedhofs. Der Aufbau ist sehr prunkvoll. Viele Familien stellten nebst dem Grab mit Grabstein auch noch eine kleine Kappelle (in Form von Ägyptisch anmutenden Pyramiden, Griechischen Tempeln, Dolmen, Menhire etc.) hin. Einige der Bauten können es mit der Grösse einer  Landkappelle aufnehmen. Architektonisch sah es zwar eindrucksvoll aus, doch fragen wir uns ob das Geld nicht damals für notwendigere Sachen eingesetzt werden sollte, denn die meisten Italiener waren damals sehr arm. Man wollte einen Friedhof haben mit der man Repräsentieren kann. Offenbar wollte man den Toten Ihr Grab bequem machen und das diese auch in ihre eigene Kirche gehen können. Ähnlich dachten die Megalithen, die Kelten, die Ägypter und die Germanen vor 1000sten von Jahren. Nach einer Stunde bestiegen wir wieder den Bus.

 SE2011-01-12 SE2011-01-13Oben: Der Eingang zum Cimetero MonumentaleLinks: Familiengrabkappelle der Familie Vogel

 

Noch vor der Mittagspause besuchten wir das Zentrum von Milano mit der Scala, der Markthalle und dem Dom. Es waren viele Besucher hier.  Beim Scala, wo Josef Grün äh Giusseppe Verdi natürlich seine berühmte Opern wie Rigoleto (mit dem Mobilie) unter anderem bis heute aufgeführt werden, verlassen wir den Bus und setzten die Führung zu Fuss fort. Durch die Markthalle mit seinen vielen Läden und Restaurant gelangt man zum Dom Platz. Der Dom von Milano wurde 1386 begonnen und 1858 fertiggestellt. Es ist ein wuchtiger Bau mit weissem Marmor aus der hiesigen Umgebung. Der Baustil ist einzigartig. Das Innere ist sehr riesig, allerdings wurden Teile davon wegen einem Anlass abgesperrt. Eindrücklich sind die vielen Kunstfenster und die Flügels innerhalb des Doms.

Nach der Besichtigung kommen wir zu der Kulinarischen Ebene. Milano ist kulinarisch bekannt durch die Risotto à la milanese (Risotto mit Steinpilzen und Safran), der Salami und durch den Milaneser Domkuchen (dem Panetone). Die Nachbarprovinz der Lombardei, Piemont, ist der grösste Reisproduzent Europas. An den Toren Vercelli sind die grossen Reisfelder der Po-Ebene. Zunächst mussten wir uns ein Restaurant finden, das man auch noch bezahlen kann. Bei 6 Restaurants kostet ein Risotto à la milanese im Schnitt 24.—EUR. Das einte Restaurant sogar bei 28.—EUR. Anmerkung in der Schweiz kostet es 16.—CHF (14.—EUR). Auch Spaghetti ist sehr teuer etwas 32.—EUR und ein gewöhnliches Fleischgericht gar bei 50.—EUR. Milano ist ein teures Pflaster. Wir fanden aber dann doch noch ein einiger massen günstiges und gutes Restaurant. Nach 1 ½ Stunden gingen wir zum Besammlungsort bei der Scala. Ich musste immer an den irisch/amerikanischen Spielfilm Lawinenexpress von Mark Robson mit Robert Shaw (Beide kurz vor dem Ende des Filmes verstorben), Linda Evans, Lee Marvin  und dem schweizerisch/österreichischen Schausspieler Maximilian Schell denken der hier abspielt.  Im Cafe im Scala kostet ein normale Portion Latte Macciato 8.—EUR, also das doppelte wie in der Schweiz. Danach bestiegen wir den Bus und fuhren zurück nach Stresa.

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Milaneser Markthalle die Galleria Vittorio Emanuelle II Milaneser Dom

 

Tag 04 (SO 25.09.2011) Von Stresa [Italien] nach Wil [Schweiz]

Der nächste Tag war zu nächst verhangen, aber die Wolken lösten sich schnell wieder auf. Wir verliessen Stresse um 08:30. Die Route führte uns durch das Val  d’Ossola an Dommodosola vorbei. In Gondo erreichten wir die Schweiz. Wir mussten an das schreckliche Unwetter von Gondo denken wo 3/4 von Gondo zerstört wurde. Wenn man hier ist und man sieht wie Gondo direkt in einer engen Schlucht ist, bekommt man ein beklemmendes Gefühl. Hier scheint nicht viel die Sonne. Man kann nur hoffen das Gondo inskünftig verschont bleibt. Nun geht es hinauf auf den Simplon Pass, wo wir eine Rast machten. Danach fuhren wir runter nach Brig/Glis und von dort weiter durch das Goms. Es gibt auch ein der Schweiz weisse Flecken die ich noch nicht besucht habe. In Gletsch bogen wir ab und fuhren den Grimselpass hinauf. Der Grimsel ist einer weissen bislang nicht besuchten Strecken der Schweiz. Es war wunderbares Wetter, unten in Gletsch sah man die Dampflock der Furkabergbahn. Drei grosse Parkplätze auf dem Grimsel waren vollbesetzt mit Motorrädern. Im Grimsel nahmen wir das Mittagessen ein. Nun ging es wieder hinab entlang dem Grimselstausee. Allmählich erreicht man das Haslital und Meiringen. Tja nach dem man vom Pass das Tal heruntergefahren ist, muss man auch wieder vom Tal zu einem Pass herauffahren. Als nächstes war der Brünig daran und wir erreichten die Obwaldner Seeplatte. Der Pilatus begrüsste uns im schönsten Wetter. Die Route die wir fuhren ist schon James Bond in Goldfinger gefahren. In Luzern machten wir den letzte Halt und konnten noch 2 Stunden zu unser freien Verfügung die Stadt besichtigen. Der Hafen, Die KKL, der Hauptbahnhof, der Springbrunnen und die Kappelbrücke und so weiter.  Die zwei Stunden vergingen und wir bestiegen wieder den Bus. Nun haben wir noch zwei Pässe die es noch zu meistern galt. Wir verliessen Luzern um 15:00 und fuhren weiter via Zug über den Hirzelpass nach Richterswil und weiter nach Reichenburg wo wir auf die A53 wechselten. Unter den Tuggenerbergtunnel hindurch erreichten wir Schmerikon, wo wir uns von Heidi und Robi verabschieden mussten. Der Uznacherbergautbahntunnel hatte Warnmelder. Ursache war ein Stau zwischen Uznach und Hinwil. Wir hatten Glück das wir in Eschenbach die Autobahn verliesen und Richtung Rickenpass fuhren. Doch auch im Toggenburg hat es nicht wenig Verkehr. Die Strecke Wattwil bis Wil gilt als einer der überlasten Transitstrecken der Nordostschweiz. Es bildet die Achse KonstanzBonauWil – Wattwil – Ricken – Reichenburg. In Bütschwil war die Reise zu Ende. Wir verliessen auf dem Firmengelände der Walter Grämiger AG den Bus und wurden von seiner Familie empfangen. Danach wurde August und wir mit einem kleinen Bus nach Rickenbach bzw. nach Wil bis fast vor die Haustüre von seinem Sohn wohlbehütet zurückgebracht. Die Reise war zu ende, aber stopp noch nicht ganz, den sie geht am nächsten Tag weiter.

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Auf dem Grimsel hat es viele Motorradfahrer Das KKL Luzern mit seinem wuchtigen Dach

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